Eric P. Wijnants Lecture, Bonn, August 3, 2003: Neo-Templars, P.2

Posted on: March 14th, 2009 by
Comments Disabled

Weitaus ehrgeiziger als die Strikte Observanz, die nur einige der alten Templerprovinzen hatte rekonstruieren wollen, zielte der neue Templerorden darauf ab, die ganze Erde (mit der einzigen Ausnahme von Ozeanien) zu erobern. Die Vikare des Großmeisters nannten sich Generalstatthalter von Europa, Asien, Afrika und Amerika, wobei diese Kontinente noch jeweils in einen Nord- und einen Südteil geschieden wurden, die theoretisch je einem Großpräzeptor unterstanden. Jedem Staat bzw. jeder »Zunge« des Ordens sollte ein Großprior vorstehen und jeder Ballei eines Großpriorats ein Regent. Schließlich bildeten eine oder mehrere Städte einer Ballei eine Komturei, deren Oberhaupt die Aufsicht über die Konvente, die Häuser der Postulanten und die der Einweihung innerhalb seines Gebietes innehatte.

Um dieses Riesenreich zu regieren, waren in den Statuten ein gewaltiger Generalstab sowie zahlreiche Verwaltungsorgane vorgesehen. Die vier Generalstatthalter etwa versammelten sich in einem »Privaten Rat« um den Großmeister. Der »Magistratsrat« wiederum umfaßte 20 Mitglieder: die vier Vikare, den Ersten Präzeptor und die acht Großpräzeptoren, den Primas des Ordens und seine vier Koadjutoren, ferner den Großseneschall und den Magistratssekretär. Zur »Präzeptoralkurie« gehörten die Präzeptoren, der Großseneschall, der Magistratssekretär, der Großkonnetabel, der Adjutant des Großmeisters, der Großadmiral, der Generalgroßprior, der Großalmosenier, der Großkanzler, der Großschatzmeister und der Generalintendant aller Botschaften. Die »Synodalversammlung« setzte sich aus den Vertretern der Geistlichkeit zusammen – dem Primas, den Generalkoadjutoren und den Magistratslegaten. Den »Gesetzgebenden Versammlungen« gehörten die Mitglieder des Magistratsrates an sowie die Großgrafen (die 25 Konsistorialgrafen), ferner die acht Pfalzgrafen und die 73 Nationalgrafen.

Die jeweiligen Aufgaben dieser Institutionen waren sehr präzis bestimmt. So schlug z.B. die »Präzeptorialkurie« dem Großmeister drei Kandidaten vor, sobald ein Vikariat zu besetzen war, sie überwachte ferner die Einhaltung aller Regeln und sie spielte für die Grafen sowohl die Rolle eines Appelations- und Kassationsgerichtshofes als auch die einer Disziplinarkammer. Die Gesetzgebenden Versammlungen bestimmten den Umfang der Beiträge, bewachten die Ausgaben und beschlossen die Einrichtung neuer Konvente, Abteien, Komtureien und Balleien. Ein Großrat, der lediglich im Fall des Todes oder der Abdankung des Großmeisters zusammentrat, bestimmte einen Regenten, der bis zur Wahl eines neuen Großmeisters durch einen Allgemeinen Konvent interimistisch regierte.

Die protokollarischen Formeln der alten Strikten Observanz waren die Einfachheit und Bescheidenheit selbst gewesen, vergleicht man sie mit denen der neuen Templer. Der Großmeister wurde folgendermaßen angesprochen: »Eure Erhabenste Hoheit, Hochedler und Mächtiger Fürst, Durchlauchtigster Herr, Heiliger Vater und Pontifex, Heiligster Patriarch«. Die vier Vikare hießen: »Eure Hoheit, Großer und Hochedler Fürst, Durchlauchtigster Herr und Monsignore Generalstatthalter«. Mitglieder der Präzeptoralkurie wurden genannt: »Eure Excellenzen, Große und Illustre Herren, sowie Hochehrwürdige Brüder und Minister des Ordens«. Der Primas, seine Generalkoadjutoren und die Magistratslegaten hießen »Heilige Eminenzen, Illustre und Ehrenwerte Herren sowie Hochehrwürdige Brüder«. Auch die Großgrafen auf der untersten Stufe der Hierarchie wurden noch als »Illustre und Ehrenwerte Herren und Hochedle Brüder« bezeichnet.

Die Würdenträger unterzeichneten alle Schriftstücke mit ihren religiösen, also Ordensnamen, gefolgt von der Bezeichnung ihrer fiktiven Domäne. Die Komture hatten zweigeteilte Wappen, rechts das Sinnbild der Hauptstadt ihrer Komturei und links ihr persönliches Emblem oder, falls sie Bürgerliche waren, das Wappen, das der Orden ihnen zugewiesen hatte. Schließlich hatte der Orden noch ein besonderes Emblem – das Großkreuz -, das den Fürsten, Ministern, Magistratslegaten und -gesandten, den Adjutanten und Äbtissinnen zustand; der Großmeister konnte es aufgrund besonderer Verdienste auch den männlichen und weiblichen Rittern verleihen.

In den Versammlungen trugen alle Brüder der 3. Klasse die Gewänder und Insignien ihrer Würde und ihres Grades. Wenn ein Ritter seinen Eid leistete, trug er einen leinenen Gürtel um seine Hüfte, einen Mantel und ein Oberkleid aus weißem Wollstoff mit einem roten Ordenskreuz auf der linken Seite, weißwollene Beinkleider mit Gamaschen aus rot eingefaßtem Wildleder, auf dem Kopf ein Barett, ebenfalls aus weißrotem Wollstoff mit einer roten Feder, um die Stirn ein weißes Seidenband mit roten Fransen und dem Ordenskreuz auf beide Enden gestickt, um den Hals ein rotes Band in weiße Seide gefaßt, an welchem das besondere Kreuz seines Konvents hing, am Zeigefinger der rechten Hand einen Ring mit einem Brillantkreuz, in den auf der Innenseite sein Familien- und sein religiöser Name eingraviert waren, sowie das Datum seines Eintritts in den Orden. Schließlich trug er vergoldete Sporen, einen Reitersäbel mit versilbertem kreuzförmigen Griff, der an einem Gürtel aus grüner Seide hing.

Mantel und Oberkleid der Minister waren gefüttert und mit Zobelpelz besetzt. Der Primas trug den Ring der Professio und den bischöflichen Ring an den Fingern, um den Hals die Kette der Grafen, um die Stirn das Band der Präzeptoren, auf dem Kopf das weiße priesterliche Barett aus einem Geflecht aus Seide und Gold. Er war mit einem weißwollenem Mantel bekleidet, besetzt mit Zobel und Hermelinpelz, ertrug Beinkleider aus weißer Seide, goldgeränderte Stiefel aus rotem Leder und goldene Sporen. Wenn er den Gottesdienst abhielt, trug er ein leinenes Chorhemd, ein Oberkleid aus goldgeränderter weißer Seide, eine Mitra aus Goldgewebe, den Bischofsstab und den Rosenkranz. Die Fürsten trugen einen Mantel und ein Oberkleid mit Hermelinpelz gefüttert und verbrämt, einen Gürtel mit Goldfransen, einen Hut aus Hermelinpelz mit einem Band, einer Quaste und drei goldenen Federbüschen, ferner seidene Beinkleider mit Gold verbrämt, weiße goldgefaßte Stiefel mit roten Absätzen, und der Griff ihres Schwertes bestand »aus lauterem Gold und war mit Rubinen besetzt«.

Das Kostüm des Großmeisters war von geradezu orientalischer Pracht. Ebenso gekleidet, gestiefelt und gespornt wie die Fürsten, trug er auf seinem Barett eine goldene Krone, am rechten Ringfinger den karfunkelbesetzten Ring des Meisters, und sein Schwert mit dem Goldknauf voller Karfunkel trug er an einem goldenen Gehänge. Um den Hals trug er zwei Ketten, die erste bestand aus 81 Stahlgliedern, an ihr hing ein Kreuz aus rotem Email, in dessen Mitte ein Bildnis Hugo de Payens mit der Losung »Pro Deo et Patria« angebracht war, während auf der Rückseite das Antlitz Bernard-Raymond Fabre-Palaprats erschien, zusammen mit der Devise: Ferro non auro se muniunt. Die zweite Halskette hatte die Form eines Rosenkranzes, sie bestand aus 27 ovalen, rotemaillierten Perlen, von denen drei Achtergruppen durch größere weiße Perlen mit einem Schwarzen I und einem roten H voneinander abgesetzt waren, wobei diese Buchstaben von grünen Palmzweigen umrankt waren. Eine rot-weiße Seidenschnur, die von der rechten Schulter zur linken Hüfte reichte, trug das Kreuz des Konvents. In der linken Hand hielt der Großmeister den Bischofsstab, der mit dem Erdball und mit dem Kreuz des Ordens geschmückt war.

Liest man die Statuten des neuen Templerordens, so gewinnt man den Eindruck, sie seien von Possenreißern zusammengestellt worden. Die kindische Freude an aufwendigen Verkleidungen und leeren Ehrentiteln, die ein Jahrhundert zuvor die Schottischen Grade, die Systeme der »Kaiser des Orients und des Okzidents« sowie das der »Souveränen Fürsten des Rosenkreuzes« hervorbrachte, hatte nun jegliches Maß verloren und war ins Lächerliche abgeglitten. Unfreiwillige Komik fand sich z.B. in dem Artikel der Ordensregel, in dem in vollem Ernst gefordert wurde, daß der Großbannerträger den Rittermantel nur dann entfalten dürfe, »wenn der Großmeister (der von Beruf Hühneraugenoperateur war) persönlich in der Feldschlacht zugegen sei«. Ebenso fragwürdig waren die Titel eines Großmeisters der Artillerie, eines Generalkapitäns der Kavallerie, eines Palastgroßmarschalls, eines Großknappen, eines Oberkammerherrn und eines Obermundschenks; es ist auch schwer vorstellbar, wie sich ein Arzt und ein Anwalt ohne weiteres als Generalkapitän der Infanterie und als Galeerenhauptmann oder Galeerengroßmeister qualifizieren konnten, oder warum ein weiterer Bruder sich nicht genierte, sich als »Komtur von Sarlat, Primas-Koadjutor der ‘Zunge’ von Aquitanien, Pontifex der Heiligen Kirche Christi, Gesandter des Weihbischofs von Frankreich, Minister des Ordens, Magistratssekretär und Heraldischer Großrichter« zu bezeichnen. Es scheint, als habe sich die templerische Legende zu jener Zeit aus Altersschwäche darauf verlegt, es den alten, leichtsinnig gewordenen Damen gleichzutun, die ihre erschlafften Züge unter dicken Puderschichten verbargen und darauf hofften, daß eine blonde Perücke, aufwendige Kleidung und schwere Edelsteine doch noch schmachtende Liebhaber anziehen könnten. Was uns heutzutage als unfaßbar erscheint, ist die Tatsache, daß diese Rechnug sogar aufging. Sieht man allerdings genauer hin, so erkennt man unschwer, daß das neue System einfach diejenigen Elemente noch ein Stück weit ausgebaut hatte, die zuvor den Erfolg der symbolischen Maurerei und den der verschiedenen Schottischen Lehrarten garantiert hatten – das waren vor allem die Befriedigung der Neugier der einfältigen Bürgerlichen sowie die Verlockungen, die man ihrer Phantasie offerierte. Ebenso wie ein Bürger im Jahre 1730 geschmeichelt war, wenn er in der Loge mit »Edelmann und Ritter« angesprochen wurde und er ein Schwert tragen durfte, so waren auch die von Clavel erwähnten 14 rechtschaffenen Einwohner von Troyes, Pigeotte, Gaillot, Vernollet, Bertrand, Baudot, Grean, Bellegrand etc. mit Sicherheit stolz und glücklich darüber, daß sie am 24. Oktober 1808 als Mitglieder der 3. Klasse des Templerordens Adelstitel und »redende Wappen« erhielten. Speziell für diese Klientel hatte sich das System mit einer solchen Vielzahl von Würden und Titeln ausgestattet, daß es diese bedenkenlos vergeben konnte. Von den etwa 205 Mitgliedern, über die die 3. Klasse im Jahre 1810 verfüge, waren 108 von den Großprioraten »in partibus profanorum« mit Ämtern versehen, und auch alle anderen trugen irgendwelche Ehrentitel.

Dennoch wäre es ein Fehler, Ledru, Fabre-Palaprat und Konsorten als berechnende Mystifizierer oder als profitgierige Betrüger zu betrachten, denen es einzig und allein darauf angekommen wäre, sich und den anderen Großwürdenträgern, den Magistratsvikaren, Großpräzeptoren, Großprioren, Regenten, Komturen, Abtissinnen und Kommandanten, mit Hilfe der Beiträge und Abgaben der Brüder gute Einkünfte zu verschaffen. Im Verlauf der Streitgespräche, die durch die noch zu behandelnden Spaltungen des Ordens hervorgerufen wurden, tauchte niemals der Vorwurf der Geldgier unter den Beschuldigungen auf, die sich die oft leidenschaftlichen Gegner an den Kopf warfen. Das Verhalten der Oberen des Ordens kann man nur dann wirklich verstehen, wenn man das Phänomen der Autosuggestion in Betracht zieht, denn allein durch diese erlagen sie dem Bann der Komödie, die sie selbst in Szene gesetzt hatten.


Compendium of CONSPIRACY THEORIES First Seminar Day: What UFOs really are Case Examples: Lecture Seminar Dec. 26, P.2

Posted on: October 16th, 2008 by
Comments Disabled

It’s no conspiracy theory that people like to win. If you want to have fun at an online casino and win big, check out www.online-casino-australia.net today!

Another group that deserves a closer look is the by now somewhat in-famous Raelian Movement.

It’s line of argumentation is shaped by millenarian and eschatological reasoning.

The Elohim they say are many thousands of years ahead of us in scientific understanding and achievement. Therefore their biological knowledge of how we best function can help us design a political. social and economic system adapted to the well­being of every single individual and to the greater good of humanity.

The Elohim would like to help humanity create a world of leisure. creativity and fulfillment, free from the burden of money and need to work. a world where people can exert choice over their lives, discover their own individuality and responsibility and flourish as they wish, thus removing the root causes of suffering, crime and disease.

‘They have already given us a philosophy based on love. freedom and choice able to resolve all the problems of today. which the Raelian Religion is living and therefore displaying as a clear example to the world. This also includes a charter aimed at world peace where among other things. everyone has the right to food, shelter and education.

These human values are the only ones, which the Elohim wish to support, which is why they will only land at the Raelian embassy requested and designed by them. (“Benefits to Humanity”)

The children of Abraham are partially descendants of the Elohim. and it was especially with them that the Elohim retained contact as a way of progressively educating the rest of humanity. That is why all the main religions are waiting for their messengers to return to Jerusalem. Jesus, who promised to return on a cloud: Muhammad, who said he would return from the seven heavens on AI Burrak: along with Moses, Buddha, and all the other prophets, who are presently living with the Elohim, will return with them.

This will demystify and yet vindicate Jerusalem’s spiritual role. Jerusalem.

the “city of peace.” has always been the privileged point of contact between the Elohim and humanity. Solomon’s Temple was the original embassy welcoming Yahweh. and an Embassy. which is now being prepared, will be the Third Temple.

But if this does not happen, repercussions from above will strike and destroy human civilization. On the contrary, if they meet and behave as demanded, the world will develop into an ideal place. For our purpose the interesting point to be made is that the erection of the Embassy and the actions planned to take place around it have a double perspective: If it is done correctly, it will lead to a glorious future.

If it is neglected or done improperly, things will take the opposite turn. The basic soteriological perspective in Rael’s teachings therefore is equally occupied with the individual’s metamorphosis through initiations and spiritual development through sensual meditation, on the one hand, and the requirements regarding the building of the Embassy and the activities in that connection, on the other. This, however, does not mean that the performing of sensual meditation or initiation into the inner movement is detached from the Embassy. Sensual meditation is designed to “allow the human to discover his or her body and especially to learn how to use it to enjoy sounds, colors, smells, tastes, caresses and particularly a sexuality felt with all ones senses [sic]” while the formal initiation (“the transmission of the cellular code”) links the individual directly with the Elohim. According to the Elohim, life within the Embassy will be quite different from what people normally experience, as no sensual-not to say sexual-limitations will exist. Life is for pleasure, and the Elohim are masters of enjoyment. Further, only people who have worked hard on the Elohim’s behalf-in effect, the higher initiates of the movement will get the opportunity to reside in the building. Matters of spiritual development as well as formal initiation are therefore directly related to the Embassy and the conditions that will prevail in relation to it.

So the Raelian Embassy is a kind of mirror reflecting the hopes and visions of the Raelians as well as the social and political reality of the movement.

Rael presents himself as an extraterrestrial half-breed. Similarly. the Embassy represents a unification of things human and superhuman: The Embassy will be built by humans, but on the basis of extraterrestrial instructions. It will house extraterrestrials but welcome humans as guests. Above all, it will serve as the mediating point where creators and those created can meet. In terms of mythology, the building incarnates the very notion of the Elohim and the idea of them as the creators of humanity. Nothing else would justify the construction of it. But then again, no religious building would stand without a myth or theology to support it. Looking forward to a future event of ultimate importance the erection of the Embassy-the Raelians draw the future into the present. The project is not yet completed, but the belief in its eventual realization makes the future event part and parcel of the realities of the present. The myth about the future-the millenarian prospect of the return of the Elohim-constitutes a reality which is as firm as the notions created by the myths of origin.

By contemplating “the Embassy” and what it stands for, people will automatically reinforce the beliefs, ambitions, and concerns that made the plans for raising the building relevant in the first place. The scale model of the Embassy is a pre-configuration of what is believed will happen in the future. In effect it is a powerful symbol of the millennium-an emblem of all Radian aspirations.

Contrary to what Raelians themselves would say, this means that the actual erection of the building is, in fact, of less importance. What counts is the belief in it. the hopes for it, and the work done to realize the demands of the Elohim. The idea of the Embassy gives life to the social fabric of the Raelian religion just as any religious expectation nourishes those awaiting the return of the gods, the reappearance of the savior, the resurrection of the dead, the coming of the New Age, or whatever. Furthermore, as long as the building does not stand, the Raelians have a solid case. Nothing can possibly prove them wrong. For that reason the postponement of the project, from a strategic point of view, is not a disaster for the movement, no matter what arguments they may present to the contrary.

The dream of the Embassy provides excellent opportunities for communicating about the Elohim if not with them. Indeed, a sacred place (and in this case, the idea of it) may be a place for interhuman communication about socially constructed divine beings, which is, in a certain sense. what religion is all about.

As we have seen, the idea of the Embassy is in every possible way linked with the notion of the Elohim, which means that nothing regarding the Embassy can be said or done without communicating about the superhuman beings. It is this continuous communication about the Elohim, especially about their eventual arrival, that is the ideological foundation for the projected Embassy and which therefore could be seen as a symbol of institutionalized anticipation. In short, whether projected or realized, the Embassy is a manifestation of the Raelians’ millenarian expectations.

From the Raelian perspective. cloning does not represent a moral threat to our society. because members believe that all life is artificial, since it has always been created out of DNA matter in laboratories by extraterrestrial scientists. Raelians would argue that there is an infinite regress-no beginning-so any question regarding “original” DNA would be moot.

In 1978 the Raelians held a press conference to announce their intention of creating a new political party. or ” Ie mouvement pour la Geniocratie Mondiale.” They presented three candidates for the legislature. and in March 1978, they managed to vote in a Raelian named Michel Terrusse as city councillor in the town of Sarlat.

While Rael was away in December 1977, his house was searched and his files were seized by the police in front of his wife and two children. Some of the top guides were also targeted. For example. Jean Thierry’s apartment in Paris was broken into and searched by the police. Jean Gary’s apartment met a similar fate a week later. A number of guides were taken into police stations and held for questioning. It appears that the combination of a swastika symbol (which by error was printed backward on one of their posters) and a “fascist” political platform, as well as the usual concern regarding “les sectes” fueled the strong police control measures.

The Raelians’ reaction to persecution (actual or perceived) was rational and prudent. Rael has a history of backing down when the public reacts negatively to his projects. He abandoned the pursuit of geniocracy, explaining. “we must choose between spreading the message and the geniocracy. We are not ready to fight on two fronts…. I At any rate] … thus far we lack a tool to measure the intelligence of an individual.”

While the geniocratie was abandoned as a workable utopian project, it did have an enduring effect on the Raelian movement itself. whose internal organizational structure was modeled on the two-class system that Rael said he observed during his alleged visit to the Elohim’s planet. Rael describes a two-caste society, the 700 upper-class Elohim living on the Planet of the Immortals, and the 8,400 Terriens. These periodically recloned Immortals cannot reproduce, hut “unite themselves freely as they wish (without] any form of jealousy.” On the lower-class planet, the 8,400 people are limited to two children per couple, and all must go before a review hoard to be judged for cloning privileges.”

December 13 commemorates Rael’s first 1973 encounter with the Eloha. and October 7 his second encounter and visit to the alien planet. Transmissions are performed during these ‘ festival’ gatherings at 3:00 in the afternoon, a time supposedly designated by the Elohim.

Then there is the Order of Rael’s Angels, a women’s network and missionary project that appears to herald the Elohim’s imminent descent.

In July 1998, Rael announced a new revelation from the Elohim that has aroused millenarian excitement among his following, particularly among the women. The Elohim had just asked Rael to create a special women’s “religious order” called “the Order of Rael’s Angels” to “gather young women who consciously wish to put their inner and outer beauty at the service of their Creators.

Within this order, there arc two kinds of angels. the Pink and the White They can he identified by the white or pink feathers appended to their necklace,. and they may wear up to six feathers, representing different levels in the Order (currently. Rael’s wife. Sophie. is the top, four-feathered Pink Angel).

The Angels have two aims: to “take care of” Rael and the other thirty-nine prophet, and the Elohim when they return, attending to their comfort, dietary needs, and general well-being: second, they must spread the message to women outside the movement. Pink Angels have an additional and more specialized role-to prepare themselves to be the companions and lovers of the extraterrestrials and prophets. and possibly to become the mothers of a new race of “heroes of old, men of renown.”

To prepare for this vocation. the Angels must cultivate “religiosity. discipline. serenity. harmony. purity. humility, charisma, and an inner and outer beauty.” Beauty is important. for the extraterrestrials told Rae, “we prefer to he surrounded by individuals of great beauty corresponding to the absolutely perfect original models of the different races that we once created on Earth, physical flaws are all due to the errors of generations past, which have damaged our genetic inheritance.”

Pink Angels are called “the Chosen Ones” and must take vows of celibacy and save themselves for the extraterrestrials. although they are permitted to have sexual relations with each other or with Rael, as he is currently the only prophet on Earth. White Angels have no such restrictions on their love lives. The Angels have met four times in training seminars with Rael, who instructs them in their mission and conducts meditations. and they have designed a new missionary outreach to bring more women into the movement.

In order to become one of Rael’s Angels, the candidates must fill out an application, attach a photograph. and explain why they feel called for this mission. Rael chooses the Angels, who must be of the age of majority in their home country. In 1999 there were 171 Angels. 55 in North America, 63 in Europe, and 45 in Asia. and only 6 of these are Pink. Their ranks are increasing, however.

In 1992 Rael founded FIREPHIM, an organization dedicated to protecting the rights of religious, sexual, and racial minorities. Raelians dramatize their moral imperative to “respect differences” by marching in the international gay parades. Radians are uncompromising in their stand against violence. since according to Rael’s radical ethics, “the one holding the weapon is as responsible as the one giving the orders.” They believe that this precept would have prevented the Nazi atrocities since Nazi officers could not justify their actions as “just following orders.” Rael preaches. paradoxically. that “the life of only one person is more precious than that of the whole of humanity” and that “even if the Elohim (GOD) asked them to kill someone, they should refuse.” Many Swiss Raelians have served prison sentences for refusing to submit to military service, since Switzer­land does not recognize conscientious objector status. Raelians have organized demonstrations against nuclear testing and are encouraged by FIREPHIM to write letters of protest against various violations of human rights.

The Elohim’s concern over the well-being and sustainability of our planet has galvanized Raelians into handing out free condoms to Quebec high school students, and to stop buying newspapers as a protest against deforestation. All these activities are part of a master plan to raise the awareness of humanity so that it will choose life over nuclear self-destruction.

The utopian dream of the Raelian Religion is the “Geniocracy.” a perfect society based upon the rule of geniuses. In 1977 Rael published La Geniocratie. which describes the social system that Rael allegedly observed when he toured the planet of the Elohim; a “geniocracy” of intelligent scientists and creative artists. awarded political leadership on the basis of intelligence test results.

When Rael returned to Earth, he enthusiastically called for support from his followers to establish a geniocracy on Earth: “You will also participate in the creation of a worldwide political party advocating humanitarianism and geniocracy, as they are described in the first message of the Elohim, and you will support its candidates. Only via geniocracy can humanity move forward into the golden age.”

Nowhere in Rael’s books does an actual date appear for the return of the Elohim, and vet until around the late 1980s. the year 2025 was often mentioned as the final possible date for the arrival of the Elohim and the thirty-nine prophets in Jerusalem.” I have this date written, several times, in my notes taken down in the 1980s. This year was later replaced by 2035.

Another reinterpretation of the oral teachings that may be of significance concerns the fate of the boxes of frontal bone (the “third eyes” cut out of the foreheads of dead Raelians) that reside in a bank vault in Geneva, Switzerland. My initial understanding was that these relics were in storage for the Elohim, who would eventually need them for their cloning procedures.

Sociologist Alain Bedard argues that the Raelians have increasingly tended to de-emphasize the extraterrestrial component in favor of the psychological and emotional benefits they receive by working for the goals of the movement.” He gave as an example his interviews with guides in the 1980s who stressed the importance of feeling a sense of telepathic communication with the Elohim while they were performing the transmission of the cellular plan. He compared this to the recent statements of guides who insist they focus only on the individual’s inner potential and try to convey a feeling of love during the ritual.”

It seems reasonable to argue that the Raelian religion has begun to resemble a Club Med offering New Age therapies more closely than a flying saucer church. Techniques to promote individual success and well-being have replaced telepathic communication with the Elohim at the meetings, as the original other­worldy goals were increasingly downplayed. If one compares the Raelians of today with those of the 1970s and 1980s, as time goes on they depend less on the extraterrestrials but rely on the Raelian social institutions and networks to provide meaning in their lives. It may be a sign of secularization and maturity that the movement is beginning to place more emphasis on values and guidelines in dealing with everyday life, and less on telepathic communications with the Elohim. Raelian values are explained in a videocassette, Values in the Millennium, and indicate Raelian pride and self-consciousness as a viable culture.

New religious movements are more likely to succeed if their doctrines are non-empirical. An oral prophecy can alter empiricism or “spiritualize” the failed prediction. It appears that the Raelians rely upon their oral prophecy traditions as a kind of safety valve that responds sensitively to external pressures (persecution, responses to missionaries, or media ridicule) as well as to internal ones (defections, challenges to leadership).

Also the prophet-founder of an NRM has the creative advantage of a potent charisma untrammeled by sacred texts accompanied by a subsidiary tradition of exegesis and interpretation.


Les Protocoles d’Hitler, Part 3

Posted on: September 11th, 2008 by
Comments Disabled

Selon le secrétaire d’Eckart, Hitler a rencontré Eckart dans un petit pub de Munich en automne de 1919. Rosenberg a aussi rappelé plus tard la réunion Hitler en compagnie d’Eckart dans un petit pub en automne de 1919. Hitler connaissait déjà les écrits d’Eckart et de Rosenberg dans le journal « Auf gut Deutsch » (En Bon Allemand) lors de leur réunion.

Dans un essai de novembre 1920 de En Bon Allemand, « Jewry Ober Alles » (Juif au-dessus de tout), Eckart a démontré sa croyance dans l’authenticité des Protocoles en citant un de leur passage, qui n’étaient pas apparus en son article précédent sur les Protocoles ou dans le Voelkischer Beobachter (Observateur Populaire), à savoir que « le gouverneur du monde, qui remplacera les gouvernements existants actuellement, a le devoir de supprimer de telles sociétés même s’il doit les noyer dans leur propre sang ». Pour Eckart, cette affirmation représentait un avertissement légitime de ce que les peuples du monde feraient face s’ils ne prenaient pas une mesure antisémitique décisive.

Eckart a fait noté que « la presse juive en entier » avait dénoncé les Protocoles comme une falsification, mais il a écarté ceci comme une « tactique habituelle des Hébreux » et « ce qu’on ne peut pas réfuter, on le met sur le compte de la falsification ». En référence à la diffusion des Protocoles à travers le monde, Eckart a écrit qu’en dépit des protestations juives, « dans tous les peuples, en Angleterre, France, Grèce, Roumanie, Pologne, Hongrie, et ainsi de suite, les voiles commencent à tomber des yeux [des personnes] : partout des forces se mettent à bouger et s’engagent dans le processus de libération de l’humanité de l’ennemi mortel ».

Quand Rosenberg a examiné les Protocoles dans son livre de 1923, Die Protokolle der Weisen von Zion und diejudische Weltpolitik (Les Protocoles des Aînés de Zion et la Politique Juive Mondiale), il est resté plus sceptique qu’Eckart. Il a proclamé que le célèbre auteur sioniste Asher Ginsburg pourrait très bien avoir écrit les Protocoles, mais qu’aucune preuve « concluante » de ceci n’a existé et qu’ainsi la question sur l’auteur des Protocoles demeurait « ouverte ». Il a plus loin fait noté qu’il n’y avait aucune « preuve juridiquement concluante » pour les Protocoles, comme étant absolument véritable ou une contrefaçon. De la même manière que Hausen, Rosenberg a noté que, dans tous les cas, l’existence de documents des temps anciens comme ceux plus récents « a démontré – avec précision même – la même chose » que les Protocoles, « du Talmud au Frankfurter Zeitung (Frankfurt Times) et le Rote Fahne (Drapeau Rouge) ». Il n’y a pas loin à affirmer que les Protocoles font état de ce que « les chefs juifs du Bolchevisme eux-mêmes décrivent ouvertement en tant que leur plan ». Tandis qu’il émettait des doutes sur l’authenticité de Protocoles, Rosenberg a intégré ce qu’il a retenu comme point important des Protocoles, à savoir la première subversion, puis la dictature. La première évidence concrète de l’intégration par Hitler d’informations provenant des Protocoles vient dans ses notes pour un discours d’août 1921 :

Famine comme puissance – (la Russie)…. Famine au service des Juifs[.] ‘Hommes sages de Zion[.] ‘ Objection ‘pas chaque juif saura ceci.’ Ce que l’homme sage comprend intellectuellement, l’ordinaire le fait hors d’instinct…. Famine en Russie[:] charitable, 40 millions meurent. Ici Hitler utilisa les conditions horribles dans l’Union Soviétique pour soutenir la véracité des Protocoles. Dans un discours solennel quelques jours plus tard, il a cité les Protocoles comme évidence du vieux but juif persistant à chercher à gouverner, par n’importe quel moyen ». Dans un discours du 20 avril 1923, pour son anniversaire, Hitler a souligné que le but des Juifs était « de prolonger leur état invisible en tant que tyrannie autoritaire suprême sur le monde entier », tel est l’avertissement de base contenu dans les Protocoles. Il a encore pris le thème de la famine dans le contexte des Protocoles, dans un discours solennel d’août 1923, affirmant que « dans les livres des hommes sages de Zion, il est écrit: la faim doit affaiblir les larges masses et les conduire sans volonté dans nos bras ! … Dans Mein Kampf, Hitler a affirmé que les Protocoles ont démontré que « l’existence entière du peuple [juif] est basée sur un mensonge continu ».

Ainsi les Protocoles ont fourni les arguments antisémites qui ont fortement influencé l’idéologie du mouvement Socialiste National, passant par 33 éditions avant qu’Hitler ne viennent au pouvoir et ils devinrent l’oeuvre la plus largement distribuée dans le monde après la bible. Le régime Socialiste National n’a pas réimprimé les Protocoles après le début de la deuxième guerre mondiale, bien que, peut-être précisément en raison des parallèles des Protocoles avec les politiques d’occupation brutale du Socialisme National en Europe de l’Est et avec les efforts publics de pacification intérieure.


Le Complot du Pentagramme (The Pentagramme Conspiracy)

Posted on: September 5th, 2008 by
Comments Disabled

Dans son livre Das Reich des Antichrist, Rußland und der Bolschewismus (Le Royaume Antichrétien, la Russie et le Bolchevisme), l’auteur russe Dmitrij Mereschkowskij décrit le Bolchevisme comme « l’incarnation du mal absolu ». Pour lui, en tant que chrétien, il existe « une conspiration terrible contre l’humanité chrétienne toute entière, contre la croix, et servant le Pentagramme ». Ce « Pentagramme » (symbole à cinq angles) est décrit (en automne 2003) par deux auteurs de « Bestseller » comme « une vieille conspiration de plus de 2000 ans ». Cette récente théorie part du principe que la base des « Pyramides Egyptiennes » a 4 coins, plus le sommet des pyramides, ce qui fait 5 coins. De la même manière que fut interprétée « l’étoile des Isis » napoléonienne, etc.

Bien que les actes de violence ait été mis sur le compte de son histoire philosophique, le « Socialismus asiaticus » du « juif » Karl Marx, en tant que « Guerre des classes » (ce qui s’était déjà passé avec la révolution française), ne peut pas en être complètement responsable. La conception du marxisme peut être expliqué complètement par le contexte du régime du Tsar en Russie, bien qu’il prit une ampleur hors de contrôle, similaire à la Révolution Française. A noter que pour les historiens, le gouvernement allemand supportait activement le bolchevisme (en commençant par mettre Lenin dans un train pour la Russie). L’Empereur allemand et son gouvernement ne retirèrent leur support actif qu’après le meurtre du Tsar et de ses enfants. Par contraste, des livres comme « Holy blood Holy Grail » (Sang sacré, Saint Graal) dirait que « Le TsarCzarNicolasII fut tué dans un rituel meurtrier par un cabaliste juif! “…

Les « Protocoles des Ainés de Zion », dépeints en tant que gouvernement mondial secret juif, acquirent dès lors une importance particulière. De cette période jusqu’à aujourd’hui, certains murmurent encore qu’ils tireraient à partir d’une Loge les fils de pantins auxquels les puissants du monde seraient accrochés. Si on regarde son histoire écrite compliquée et contestée, au cours des premières années du vingtième siècle en Russie, durant lesquelles sont publiés ces «Protocols», il s’agit d’écrits assez confus qui ont été répandus dans le monde entier après la première guerre mondiale dans beaucoup de différentes mises à jour et traductions.

Le professeur renommé Richard Pipes de l’Université d’Harvard, expert en histoire russe, est arrivé à la conclusion que ces informations ne se sont toutefois acquises que seulement après l’établissement du pouvoir terroriste des Bolcheviques à « l’appel d’uneprophétie ». Cette déclaration fut toutefois très mal prise par certains côtés.

En janvier 1920, Raimund Lembert écrit dans un entretien avec Dietrich Eckart : « Très cher Eckart, on voudrait expédier à la mer rouge tous les juifs » (Lembert, Dietrich Eckart, en 1934, S.37). Malheureusement cette idée deviendra réalité par l’holocauste deux décennies plus tard.

La théorie de l’Egalité fut radicalisée par la théorie du Comploteur et accru en mythe. Il est présupposé que le comportement de la minorité judéo-communiste est une expression spécifiquement « juive », et dans certain cas extrême, de l’exercice d’un gouvernement politique secret juif.

Les Parallèles ébauchés par Kunstmaler de Braunau et la Biographie de Dietrich Eckart sont indubitables. Ainsi, on ne s’étonne pas que les deux deviennent rapidement amis après leur rencontre en 1919 et qu’Eckart restera un des rares auprès d’Hitler.

Hitler parlera plus tard de lui-même en tant qu’« élève » de son « ami paternel », Hitler admire la présence de cette personne âgée : « Tout ce que les autres ont écrit était si plat. S’il parlait, c’était si spirituel ! J’étais alors dans le style encore un bébé » (Albert Reich : Dietrich Eckart – Ein deutscher Dichterun (Un poète allemand), Munich en 1934, P. 52/53).

Que trouve Eckart durant les années 30 ? : « Je me suis senti tout entier attiré par sa Voie », donne l’auteur en rapport à un compte-rendu d’un enregistrement, « mes relations vis-à -vis de lui devenais plus tard de plus en plus proche » (Enregistrement de l’audition d’Eckart de 1923, dans Fritz Maier-Hartmann : Dokumente der Zeitgeschichte (Documents de l’Histoire Contemporaine), Munich 1942.)

Mais l’enthousiasme d’Eckart pour le jeune ami a aussi d’autres causes, il cherche quelqu’un qui transpose ses ambitions politiques dans les actes. Car il est clair pour le poète qu’il peut certes se servir des mots, mais que mettre en pratique par un travail régulier du parti et convaincre les masses ne sont pas de son ressort. C’est pour cette raison qu’il cherche une personnalité qui est capable de se battre pour l’Allemagne. Rapidement, Eckart apprend à connaître Hitler, il repère son ambition de futur dirigeant: « Un homme doit être au sommet, que peut entendre une mitrailleuse. La masse doit craindre dans le sillon des guerres. Je peux avoir besoin d’un officier, avant qu’ils ne respectent plus le peuple. Un travailleur, qui a unemuselièreadéquate, serait préférable. De cette sorte est Hitler, la veine de colère du Parti Travailliste de l’Allemagne. »

L’utilisation de la crise de l’été 1921 a rendu possible à Hitler de devenir le numéro 1. Les officiels du NSDAP à l’autorité vaste connaissent une croissance. Précédemment, Hitler a expliqué sa résignation en raison des différences avec le précédent officiel Anton Drexler. Le parti se divise en raison de l’attitude rigide d’Hitler. Eckart se partage entre les protagonistes et crée une réconciliation, qui se termine avec Drexler comme président honoraire et Hitler comme nouveau dictateur du Parti en août 1921, autrement l’histoire du NSDAP n’aurait sans doute pas été bien longue.

La détermination de la police en 1922 donne plus d’information à propos d’Hilter. Le rapport du département de recherche IVa des quartiers généraux de la police Munich du 6 février détaille : “Hitler n’est pas sans parents, lui est complètement célibataire et sous-loue un appartement, sans fortune. Il est un collaborateur depuis octobre 1921 dans la grande maison d’édition de Dietrich Eckart avec un traitement mensuel de 1500 marks. Il ne reçoit pas de revenus du parti. »

Son ami de poète, qui avait fondé la maison d’édition comme base pour sa revue « Auf gut Deutsch » (En bon Allemand), veille ainsi au bon rapport avec le fonctionnaire du NS.

Eckart a un autre revenu : il introduit une relation d’affaires, entre Hitler et le photographe Heinrich Hoffmann, qui devrait s’avérer extrêmement lucratif pour tous les deux jusqu’à la fin du troisième Reich. Le photographe a justement son studio dans le Schellingstrasse 50 dans les Schwabing, en rapport à l’imprimerie du Völkischen Beobachters (l’Observateur Populaire). Fin octobre 1922, il reçoit l’offre d’une agence de photo américaine de fournir une photo d’Hitler – pour le total exorbitant de 100 dollars américains. Pour comparaison : une photo du président du Reich Ebert n’a coûté que cinq dollar. Pour des raisons tactiques, Hitler l’avait jusqu’ici toujours interdit. Hoffmann s’adresse par conséquent à Eckart. Celui-ci essaye de vendre encore plus cher son fils : « Lorsque quelqu’un veut une photo d’Hitler, il ne doit pas payer 100 ou 1000 dollars, mais 30.000 dollars. »

L’accord fut rapidement payé, cependant, un seul volume de photos de Hoffmann sur la révolution en Bavière rapporte, par exemple, un profit de demi millions de marks (Konrad Heiden : L’Histoire du Nazisme, Berlin 1932, P. 57). Hitler est constamment l’invité d’Hoffmann, il fait aussi a connaissance de l’assistante photo Eva Braun, qu’il épouse dans ses derniers jours de vie en 1945, dans l’abri des dirigeants, et avec laquelle il commet un suicide plus tard.

Pas étonnant qu’Hitler déborde de gratitude pour son ami. Eckart peut écrire « La Chanson de l’Orage »pour le NSDAP, que le dictateur décrit comme l’Hymne du mouvement. L’appel “Allemagne, réveille-toi!” devient l’adage de guerre des nazis. Hitler fait broder le slogan sur des drapeaux de parti.

Lui et Eckart reconnaissent aussi : il leur manque leur propre organe du parti qui, comme multiplicateur, transporterait les objectifs des NSDAP et leur propre journal à grand tirage, qui atteindrait tous les coins de la république.

L’occasion s’offre en fin 1920, quand la maison d’édition Franz Eher Nachf fait une offre financière pour la publication, deux fois par semaine, de la feuille « Völkischer Beobachter » (L’Observateur Populaire) – c’est pour Hitler l’unique chance d’accession. Car le journal a une édition d’environ 7000 copies et est au mieux connu dans les milieux de droit – le risque de devoir fonder une nouvelle publication est ainsi supprimé puisqu’une marque importée existe déjà.

Le rêve est dur à saisir – et menace même de fondre entre les doigts d’Hitler. Il devient nerveux, le temps court. Dietrich Eckart fait partie du plan. Le prix d’achat total s’élève à 120.000 marks plus la reprise des dettes pour un montant de 250.000 marks, pour ainsi un volume d’affaire de 3.70.000 marks. Puisque le parti ne dispose pas d’une fortune considérable, la prise en charge des crédits de la maison d’édition doit être financée. Et Eckart s’est fait une spécialité de trouver soutien auprès d’autres personnes durant ses années à Berlin.

Le poète brun fait jouer ses relations et visite Franz Ritter de Epp, lieutenant général des corps d’armés du royaume. L’officier sympathisa avec le Parti NS, ce qui donne dès lors accès au fonds militaires du royaume, une sorte de caisse noire pour les causes spéciales. Eckart réussit à convaincre Franz Ritter à lui accorder un crédit plus de 60.000 marks. Mais l’auteur, avec sa fortune personnelle, se porte garant et transmet à l’officier un titre de créance personnel. Un autre membre du NSDAP, le Dr. Gottfried Grandel, propriétaire d’une usine d’épices et d’huile alimentaire, paye un autre 56.500 marks à Augsbourg. Eckart le connaît depuis son déménagement à Munich. Durant le Noël de 1919, l’auteur a donné le montant des dépenses de l’oeuvre « Peer Gynt » à l’entrepreneur Grandel. De cette façon, l’argent fut rassemblé.

Au printemps 1923, Alfred Rosenberg désigne Hitler comme nouveau numéro un au « Voelkischen Beobachters » (L’Observateur Populaire).

Rosenberg en tant que rédacteur principal du « Voelkischen Beobachters » (L’Observateur Populaire), dans ses pamphlets Pest in Rußland, Der Bolschewismus, seine Häupter, Handlanger und Opfer (Peste en Russie: Le Bolchevisme, ses dirigeants, assistants et victimes) ainsi que dans Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten (Sur les traces des Juifs au Cours des Temps), décrit une « conduite juive » du Bolchévisme. Il a même affirmé que « l’argent juif de Moscou (Joffe, Radek-Sobelsohn) » a pour objectif « un pouvoir de juif en Allemagne. »

Tandis qu’une minorité de « juifs non-juifs » – comme celle des Allemands Isaac, qui pouvait être rendue coresponsable de la dictature négligeante des droits humanitaires des Soviétiques, endure la haine du juif habituelle des partis extrémistes, quidéboucha sur un génocide sans précédent.

Ainsi, Alfred Rosenberg dans ses Protokolle der Weisen von Zion und die jüdische Weltpolitika (Protocols des Ainés de Zion et la Politique Mondiale Juive) stigmatise le « Dirigeant juif du bolchevisme » et, par la même occasion, le commandant de l’assassinat du Tsar Jurowski. Rosenberg constata que « des millions de Russes ont disparu » en Russie « par la terreur juive », que la « religiosité est presque exterminée » et que juste « la nouvelle église aux faveurs Trotskistes peut avoir une misérableexistence ». Pour Rosenberg, il n’y a « aucun doute à l’homogénéité des processus mentaux » dans les écrits et autres bibliographies juives (Alfred Rosenberg : Protokolle der Weisen von Zion und die jüdische Weltpolitika, Protocols des Ainés de Zion et la politique Mondiale Juive. 1933, P. 132.)

Généralement, l’illusion est complète et, par conséquent, il est facile de mettre en évidence la machination des « Protocols des Ainés de Zion », tandis que l’alignement anti-bolchevique des différentes révisions des écrits reste omis après 1919. Cela conduit à faire exécuter les Juifs et des bolcheviques agitateurs.

Aussi la publication du NS Antisemitismus der Welt in Wort und Bild (L’Antisémitisme du Monde en Mot et Image) accuse : “Le Bourreau des Zarenfamille étaient des juifs.”


Eric P. Wijnants Lecture, Bonn, August 3, 2003: Neo-Templars, P.3

Posted on: March 13th, 2008 by
Comments Disabled

Die Templer hielten ihre Gottesdienste in einem Saal des Pariser »Hofes der Wunder« in der Nähe der Porte Saint-Denis ab. Eine Inschrift über dem Portal markierte den Eingang in die Domäne der »Ursprünglichen Katholischen Kirche«. Die ehrbaren Ritter des Tempels, zumeist Gelehrte, Verwaltungsangestellte oder Kaufleute, zelebrierten feierlich, mit Chorhemd und Stola bekleidet, das johannitische Abendmahl und rezitierten die Homilien vor ihren Brüdern, die mit ihren Ehrenzeichen angetan und dem bloßen Schwert in der Hand der Messe beiwohnten. Zu einem der wichtigsten Feste des Ordens schickten sie bestimmten Logen Einladungen, auf denen sie sich als Eingeweihte von der Art der Kinder Hirams bezeichneten. Einige Freimaurer folgten dem Ruf und nahmen, angetan mit ihren Ordensbändern und »Kleinodien«, inmitten der Versammlung Platz. Anfangs kamen viele aus Neugier, von dem Schauspiel angezogen, das ihnen umsonst geboten wurde, aber in dem Maß, wie der Reiz des Neuen verflog, wurden es immer weniger. Der Opferstock, in den die Teilnehmer an den Gottesdiensten ihre Gaben werfen sollten, blieb hoffnungslos leer, so daß die Templer dieses kostspielige Schaustück aufgeben mußten und sich hinfort damit begnügten, ihren Kult hinter verschlossenen Türen in dem etwas entweihten Heiligtum des Wintertivoli zu zelebrieren.

Der Primas Galliens wollte sich durch den Reklamefeldzug der Brüder Ragon, Rebier und Barginet sowie des Bischofs von Nevers nicht in den Schatten stellen lassen. 1833 veröffentlichte er eine »Streitschrift gegen die Praxis der Exkommunikation, verfaßt von Abt Chatel, dem Primas und Bischof der Kirche Frankreichs, gewählt von Volk und Klerus und feierlich eingesetzt in der Vorstadt Saint-Martin am Todestag Molieres«. 1835 gab er ein »Französisches Kirchenhandbuch für die Französisch-Katholische Kirche« heraus, unterzeichnet von Ferdinand-Francois Chatel, dem alleinigen Gründer der Französischen Kirche, von Gottes Gnaden und nach dem Willen seiner Brüder Bischof und Primas«. Diese Schrift enthielt den Wortlaut der Messe in französischer Sprache mitsamt der Weihe von Wasser, Salz, Brot und Wein, sowie »versförmige Hymnen und Nachmittagsgottesdienste«. Weiterhin fand sich ein besonderes Hochamt als »Gedenkmesse für Napoleon, den vielleicht größten Mann, den Gott je erschaffen habe«. Liberale und Bonapartisten aller Art mußten sich von der Großherzigkeit und dem Patriotismus des Primas angezogen fühlen. Allerdings kompromittierte sein etwas zu freizügiges Verhalten, das bald zum Gegenstand von Kritik wurde, seine Integrität. Zu allem Unglück bekam er noch dazu Schwierigkeiten mit seinem Klerus. Ein gewisser Auzon, den er zum Vikar der Französischen Kirche für Clichy-la-Garenne ernannt hatte, erklärte sich zum »vom Volk gewählten Pfarrer«. Entrüstet über diese Undankbarkeit, beschuldigte ihn der Primas von der Kanzel aus, ein Verräter, Irrgläubiger und Besessener zu sein. Diesen Bann erwiderte der Rebell umgehend damit, daß er dem Primas öffentlich verbot, den Fuß auf das Gebiet seiner Pfarrei zu setzen. Derartig skandalöse Streitigkeiten waren nicht geeignet, das ohnehin angeschlagene Ansehen der schismatischen Kirche zu retten; es dauerte nun nicht mehr lange, bis sie an überhandnehmender Gleichgültigkeit zugrundegingen.


Eric P. Wijnants Lecture, Bonn, August 3, 2003: Neo-Templars, P.4

Posted on: January 12th, 2008 by
Comments Disabled

Die Einführung der johannitischen Lehre in den »Tempel« stieß innerhalb der Gesellschaft auf heftigen Widerstand. Der Großpräzeptor von Nordamerika und Komtur von Mantes, Vogt von Over-Yssel, Großseneschall und Großprior von Westfalen, Bruder Jean Duchesne, erhob Protest gegen die Irrlehren, die in dem Rundbrief des Magistratssekretärs enthalten seien, und er beschuldigte den Sprecher des Großmeisters, die Statuten verletzt zu haben, in denen an keiner Stelle davon die Rede war, daß die Templer einer bestimmten Religion angehörten sollten. Nachdem er am 27. Juni 1832 von seinem Amt entbunden worden war, erschien er am 8. November desselben Jahres vor dem Präzeptoraltribunal, dem Jean-Marie von Afrika als Vorsteher, Joseph von Europa, Narcisse von Südeuropa, Pierre von Nordasien, Albert von Südasien, Gabriel von Schottland, der Großpräzeptor von Vordersizilien und der Komtur von Vermy angehörten. Das Tribunal fällte den Beschluß, der Angeklagte könne seinen Titel eines Großpräzeptors von Nordamerika nur dann zurückerhalten, falls er sich ausdrücklich zum »Johanismus« (sic) bekenne. Duchesne aber weigerte sich, diesen Akt der Unterwerfung zu vollziehen; im Januar 1833 verfaßte er ein Protestschreiben an die Adresse aller Mitglieder des »Tempels«, in dem er forderte, die Angelegenheit solle auf dem nächsten Generalkonvent behandelt werden. Außerdem wandte er sich in einer Broschüre mit dem Titel »Geschichte der Verurteilung eines Templers im Jahre 1832« an die Öffentlichkeit.

Mehrere seiner Pariser Brüder ergriffen Partei für ihn und erklärten am 8. März 1833 gemeinsam ihren Austritt aus dem Orden, wobei sie als Grund angaben, »in den Erklärungen und Angaben des Großmeisters sei das Leviticon wiederholt zur absolut verbindlichen Lehre für alle Mitglieder der Gemeinschaft erklärt worden«. Der Glaube an die Göttlichkeit Jesu Christi hingegen sei von Fabre-Palaprat »lediglich als formale Hilfskonstruktion bezeichnet worden, denn nach seinen Worten sage die Ordenstradition aus, der Gottessohn habe seine Aufgabe in Ägypten aus Menschenhand erhalten«.

Fabre hielt sich noch zwei Jahre lang, dann sah er ein, daß der entstandene Sturm nicht mehr zu bändigen war. 1835 versuchte er noch einmal, seine Truppen zu sammeln und berief für den 1. Oktober 1836 einen allgemeinen Konvent ein. Sein diesbezügliches Rundschreiben enthielt die Forderung, daß allein diejenigen Ritter zum Konvent zugelassen werden sollten, die sich nach einer gewissen Bedenkzeit »klar und deutlich zur Einheit des Tempels in der Person des Großmeisters« bekannt hätten. Daraufhin beschlossen seine Gegner, ihm zuvorzukommen. Der Komtur des Ile de France versammelte im Februar 1836 die Ritter seines Gebietes zum »ersten zentralen Konvent« unter dem Vorsitz des Großpriors Viktor von Abyssinien mit dem Komtur von Valparaiso als Sekretär. Der Konvent erklärte sich selbst »zum obersten beschlußfassenden Gremium des Ordens« und übertrug die amtsführende Gewalt auf ein Triumvirat, das aus dem Obersten Präzeptor Charles-Antoine-Gabriel von Asien (Herzog de Choiseul), dem Großpräzeptor Albert von Südasien (de Montemont) und dem Großprior Julius von Helvetien (Graf Moreton de Chabrillan) bestand. Eine Abordnung des Konvents überbrachte dem Großmeister ein Manifest, von dem Abschriften an alle Häuser und Brüder des Ordens verschickt wurden. Diese Rebellion des Ile de France veranlaßte Fabre dazu, die Schließung aller Pariser Häuser anzuordnen. Sitzungen des »Convent Metropolitain« (des Pariser Kapitels der 3. Klasse) fanden daraufhin nicht mehr statt, und die Aufnahmen in die Grade des Knappen und des Ritters wurden vom Großmeister ohne Zeremonie in seiner Privatwohnung vorgenommen.

Die ohnehin schon in Frage gestellte Autorität Fabres wurde durch den aufsehenerregenden Rücktritt des Komturs von Tulle, Louis-Th’odore Juge, den er Großkanzler gemacht hatte, noch stärker angeschlagen. Bei diesem handelte es sich um einen sehr aktiven Freimaurer, dessen Neugier hinsichtlich des Tempels durch die Werke Abt Gre’goires und Thorys erregt worden war. »Das Brimborium um die Sitzungen de Ordens, die Absurdität seiner religiösen Doktrin und die Lächerlichkeit aller Versuche, eine neue Sekte zu gründen«, hatten ihn jedoch lange Zeit davon abgehalten, für sich die Aufnahme in das System zu beantragen. Schließlich aber hatten ihm einige der Ritter, die ebenfalls seiner Loge angehörten, im Oktober 1835 versichert, daß ein vor kurzem herausgegebenes Dekret künftig jegliche Reklame für den Orden untersagt habe, und daß es den »Johanitismus« lediglich dem Namen nach gäbe. Juge hatte nun seine Aufnahme beantragt, worauf Fabre ihn sofort in die 3. Klasse aufgenommen und mit dem Amt des Großkanzlers ausgestatte hatte. Dieser einzigartige Gunstbeweis wurde allerdings nicht gewürdit und belohnt. Juge, der von allem, was er sah und hörte, tief enttäuscht war, machte gleichsam auf der Schwelle des Tempels wieder kehrt und veröffentlichte bereits 1836 die »Seltsame Geschichte vom Rücktritt eines Großkanzlers des Templerordens«. In ihr enthüllte er schonungslos die Schwäche der Gesellschaft und zeichnete ein äußerst ungünstiges Bild von Fabre’s Charakter, dessen Mangel an Aufrichtigkeit und Überzeugtheit von der eigenen Sache er gnadenlos bloßstellte. »Der Großmeister«, schrieb er, »sprach fast ausschließlich von der Notwendigkeit, die Johannitische Religion abzuschaffen und bekräftigte mir gegenüber, er sei ebenso wenig Johanniter wie ich. Er scherzte sogar äußerst feindsinnig und boshaft über diese angebliche ursprüngliche Religion der Templer…, obwohl er selbst der erste war, der diesen Glauben erdacht oder vielmehr von ihm gesprochen hatte.«

Im Herbst 1836 gab es nur noch vier aktive Konvente (Ritter-Kapitel) – in Liverpool, Oran, Bordeaux und Lyon, wobei jeder von ihnen im Durchschnitt neun Mitglieder zählte. Als der von Fabre einberufene Generalkonvent im Oktober zusammentrat, stellte er fest, daß insgesamt 42 Pariser Großoffiziere und Brüder »das Bekenntnis zur Einheit des Tempels abgelegt hätten«. Die Versammlung, die selbst nicht sehr zahlreich besucht war, befaßte sich zunächst mit durchweg theoretischen Ausschlußmaßnahmen – unter den Betroffenen war auch ein weltlicher Priester -, und ihre Beschlüsse gipfelten in der Ernennung des englischen Admirals Sidney Smith zum Generalstatthalter von Asien. Fabre sah sich seinerseits gezwungen, das Schlachtfeld zu räumen; er mußte aus Gesundheitsgründen nach Südfrankreich übersiedeln. Seine Machtbefugnisse übertrug er dem Generalstatthalter Jean-Marie von Afrika (Raoul dem Älteren, Anwalt am Kassationsgerichtshof), während er selbst sich nach Pau zurückzog.

Das Exekutivkomitee, das der »erste zentrale Konvent« ernannt hatte, weigerte sich, diese Übertragung aller Vollmachten anzuerkennen. Es setzte die alte Konstitution wieder in Kraft, stellte in den Archiven und in der Buchführung die Ordnung wieder her und gab all den Rittern, die Fabre ausgeschlossen oder deren Rechte er in den Jahren nach 1831 suspendiert hatte, ihre Titel zurück. Sodann machte es sich die Reform des Ordens zur Aufgabe; nicht nur sollte die christliche Orthodoxie wieder zum Zuge kommen, sondern auch die Hierarchie sollte vereinfacht werden. In einer 1837 gehaltenen Rede erklärte der Herzog de Choiseul folgendes: »Die Einfachheit der Regeln des Heiligen Bernhard sowie der Charta Transmissionis haben leider einer Organisation Platz gemacht, die den Statuten vor allem dadurch zuwiderlief, daß sie Fürsten, Großwürdenträger und sonstige Herrschaftstitel über alle Weltgegenden einführte, woran zur Blütezeit des Ordens niemand gedacht hätte.« Ein vom Exekutivkomitee für den 13. Januar 1838 einberufener Generalkonvent erklärte auch in der Tat einige der überholten Titel und Ämter für null und nichtig, ohne allerdings so radikal vorzugehen, wie Choiseul es sich gewünscht hatte, denn in den Namenslisten des »Tempels« für 1840 fanden sich immer noch Generalstatthalter und Großpräzeptoren für vier Erdteile, Generalrittmeister der Kavallerie und Infanterie, ein Großmeister der Artillerie sowie ein Galeerengroßmeister. Bis zu der am 17. November 1838 vorzunehmenden Wahl eines Großmeisters wurde Graf Moreton de Chabrillan zum Rezenten »mit allen Vollmachten des Magistrats« ernannt.

Diese Ernennung hatte der Konvent der Dissidenten nicht sofort vornehmen wollen, wahrscheinlich, um Fabre’, dessen nahes Ende offensichtlich war, zu schonen. Dieser starb auch in der Tat schon am 18. Februar 1838, was aber die Situation im Orden keineswegs einfacher machte. Für den Fall nämlich, der auch tatsächlich eintrat, daß Raoul der Ältere von seinem Amt als stellvertretender Großmeister zurücktreten sollte, hatte Fabre in seinem Testament Sir William Sidney Smith als Regenten vorgesehen. So trat der Konvent, der die Wahl des Großmeisters vornehmen sollte, erst 1840 zusammen, und zwei Jahre lang blieb es bei der Spaltung des Ordens in zwei Lager, von denen eines die Vormachtstellung Moretons de Chabrillan und das andere die des englischen Admirals anerkannte.

Die erste der beiden Parteien hielt im Juni 1839 einen allgemeinen Konvent ab, der eine Revision der Statuten dahingehend beschloß, daß der »Tempel« definitiv zum Christentum zurückkehren solle. Der erste Artikel lautete: »Der Tempelherrenorden ist eine christliche, ritterliche, religiöse, wohltätige und tolerante Gemeinschaft. Seine Morallehre ist die der Heiligen Evangelien, die die Grundlage aller Wahrheit bilden. Der Großmeister und der Primas des Ordens dürfen nur aus der Anzahl der Ritter gewählt werden, die sich zur katholischen, apostolischen und römischen Religion bekennen.« Förmlich angezeigt wurde den Brüdern das Dekret des Regenten, in dem die Beschlüsse des Konvents bekanntgegeben wurden, von dem interemistischen Magistratssekretär und Großpräzeptor von Nordamerika. Dies war niemand anderer als Jean Duchesne, und er erklärte, das besagte Dekret bezwecke, »ihnen allen die Grundsätze der Arbeit des Ordens kundzutun und dabei sämtliche aufgetretenen Unklarheiten zu beseitigen«. Damit ihn niemand mißverstehe, fügte er noch folgendes hinzu: »Der letzte Großmeister hatte die Absicht, die Statuten zu verändern und zu verfälschen, aber die Erlasse von 718 (1836) haben die Arbeit des Ordens unverzüglich wieder auf seine alten Grundlagen gestellt.«

Dieser Zweig des Templerordens scheint am besten floriert oder zumindest die aristokratischste Zusammensetzung aufgewiesen zu haben. Auf seiner Tafel für das Jahr 1840 zeigte es sich, daß die große Mehrzahl der bedeutenden Ämter von Vertretern des alten Adels eingenommen wurden: Generalstatthalter von Europa – Graf de Lanjuinais, Großvasall; Statthalter von Afrika – Graf von Brack, Generalstabsoffizier; erster Präzeptor – Graf Louis Lepeletier d’Aunay; Großpräzeptor von Südamerika – Graf de Magny; Primas des Ordens – Abt de la Bouderie, Domherr von Notre-Dame; Großprior von England-der Herzog von Sussex; Großprior von Schottland-Graf von Durham; Großprior von Irland – der Herzog von Leinster; Prior von Württemberg – Seine Durchlauchtigste Hoheit Prinz Alexander von Württemberg; Prior von Louisiana – Anne-Louis, Herzog de Montmorency, Großvasall; Prior der Malediven – Louis de Tourton, Stabsoffizier; Prior von Portugal – Charles de Freminville, Fregattenkapitän. Weitere Ämter wurden gehalten von Baron Freteau de Peny, Großvasall und Rat am Kassationsgerichtshof, Graf de Saint-Ceran und Graf Van der Meere de Cruysanthem; Marquis de Gambioni; Baron Del Cambre de Ronchin, Baron de Delloy d’Avaize, Baron Adet, Baron Rosseville sowie den Admiralen Henri-Louis und Charles-Louis Freyssinet. All diese adligen Herren, deren religiöse Auffassungen niemandem suspekt erscheinen konnten, erhielten 1839 vom Erzbischof die Erlaubnis, in der Kirche Petits Peres die jährliche Seelenmesse für Jacques Molay zu zelebrieren; dies taten sie in ihrer schon zur Tradition gewordenen Aufmachung – im schwarzen Gewand mit einem aufgestickten Kreuz aus roter Wolle.

Wenn der Generalstab der zweiten Partei anscheinend auch weniger glanzvolle Namen aufwies, so hatte diese zumindest in Sidney Smith einen fähigen und gewissenhaften Administrator, der das Beste aus seinem Amt machte und ihr an der Place Royale ein geräumiges und repräsentatives Hauptquartier einrichtete. Seine Untergebenen ließen dadurch, daß sie am 8. Juni 1838 eine »Gedenkfeier zu Ehren des letzten Großmeisters Bernard-Raymond« abhielten, klar erkennen, daß es noch Templer gäbe, die treu zu Fabres Werk standen. Ein Bericht über den Ablauf dieser Veranstaltung wurde zusammen mit dem Wortlaut der Rede veröffentlicht, die der Generalstatthalter E. de Branville zu dieser Gelegenheit gehalten hatte. Als der englische Admiral 1840 starb, hatten sie neue Konvente in Dunkerque, Arras, Oran, sowie in Spanien und Indien gegründet. Trotz dieser Erfolge, deren Mehrzahl sich allerdings als wenig beständig erwies, fühlte sich der Nachfolger von Sidney Smith im Amt des Regenten, Raoul der Ältere, nicht in der Lage, auf dem Pfad der Eroberungen fortzuschreiten, sondern er überlegte, wie er die beider Parteien versöhnen könnte. Auf dem von ihm für den 15. Februar 1841 einberufenen Generalkonvent, der mit einer Rede des Großmarschalls Alexis de Vilestivaud eröffnet wurde, bestätigte die Versammlung di neuen Statuten, die der Komtur und Träger des Großkreuzes, Louis Theodore Juge ausgearbeitet hatte, ebenso wie einen vom Magistratsvorsteher Narcisse Valleray vorgeschlagenen Zusatz. Sämtliche früher ausgesprochenen Sanktionen wurden aufgehoben und alle Ritter wieder in ihre früheren Ämter und Titel eingesetzt.

Die Templer um Moreton de Chabrillan gingen gern auf die ihnen unterbreiteten Vorschläge ein; ihre ehemaligen Rivalen besaßen schließlich ein eigenes Haus, und das erleichterte ihnen die Entscheidung. Die Verhandlungen wurden schnell zu Ende geführt – schon am 12. März 1841 fand die brüderliche Wiedervereinigung der beiden Parteien statt, und zwar auf einer gemeinsamen Sitzung im »Palast des Ordens« an der Place Royale. Um so weit wie möglich die erworbenen Rechte aller zu respektieren, beschloß man, vorläufig sechs Magistratsvorsteher zu wählen; Raoul den Älteren als Regenten, ferner Narcisse Valleray, General de Branville, Moreton de Chabrillan, Joseph de Saint-Ceran und den Grafen de Lanjuinais. Zum Ersten Präzeptor wurde Graf Lepeletier d’Aunay gewählt, dem acht Großpräzeptoren zur Seite standen: Albert de Montemont, Joseph Burros, Jean Duchesne, Francois-Andre Isambert, Graf Drigon de Magny, der Reichsgraf General Bertrand, Rene-Leon Grenier de Saint-Martin und General Jorry.

Die allgemeine Wiederversöhnung der Tempelritter stellt das letzte Kapitel ihrer Geschichte dar, das vollständig überliefert ist. Der Bund scheint zwar noch etwa 20 Jahre weiterbestanden zu haben, über diesen Zeitraum liegen uns aber nur wenige fragmentarische Berichte vor. In der Ausgabe des Handbuchs der Freimaurerei von 1900 findet sich die Vermutung, die »Zunge« von England sei noch 1862 aktiv gewesen, denn das Freemasens Magazine dieses Jahrgangs erwähnt den Tempelherrenorden in seiner Übersicht über alle damals noch praktizierten templerischen Systeme. Auch Elize de Montagnac glaubte feststellen zu können, daß der Orden zu dieser Zeit in Frankreich noch fortbestand, und zwar »in Gestalt einer wohltätigen und philanthropischen Gemeinschaft, die ihre Mitglieder ohne Ansehen der Religion oder des Standes aus den kultiviertesten Kreisen der Gesellschaft rekrutierte; allerdings gibt er keine Quellen zur Stützung seiner These an. Die einzig sichere Spur, die dieser gewissenhaft arbeitende Historiker entdeckte, befand sich in Algerien. Nachdem er gehört hatte, daß ein in Oran im Ruhestand lebender Pionierstabsoffizier im Oktober 1863 beim Begräbnis eines Ministers, Komturs und Magistratssekretärs eine spiritualistisch inspirierte Ansprache gehalten hätte, wandte sich Montagnac an diesen und erhielt zur Antwort, er sei erst vor kurzem eingeweiht worden, es kämen aber in Oran immer noch vier Tempelritter regelmäßig zusammen.

In Frankreich selbst war der Tempelherrenorden bereits erloschen, was aus einem Brief Louis-Theodore Juges an Montagnac vom 5. Dezember 1863 deutlich hervorgeht. In diesem Brief wird nämlich unumwunden vom Tod des letzten Avatars der templerischen Legende berichtet:

»Monsieur! Warum versuchen sie in noch frischen Gräbern zu wühlen und Leichname zum Leben zu erwecken?

Der Tempelherrenorden ist tot seit etwa dem Zeitpunkt, von dem an Euch alle Dokumente fehlen. Er konnte sich über das Jahr 1848 hinaus nicht halten, und auch damals fanden nur noch wenige Sitzungen statt.

Wie viele wir heute noch sind, die ihm einst angehörten, fragen Sie. Einige wenige – zumindest, was die Zunge Frankreich angeht, denn in Belgien und England gibt es wohl noch etwas mehr Überlebende. Der Herzog de Choiseul, Sir Sidney Smith, Yalleray, Raoul der Ältere und auch der Bibliothekar Duchesne der Ältere sind alle verschwunden. Raoul der Jüngere arbeitet noch in der Finanzverwaltung, auch Guyot, unser ehemaliger Drucker, lebt noch (ob das gleiche auch für Graf de Moreton de Chabrillant gilt, weiß ich nicht). Nur aus großer gegenseitiger Entfernung können wir unsere Anzahl noch feststellen, denn wir treffen uns nicht mehr. Unsere Liebesmähler, die wir wie die ersten Christen feierten, haben aufgehört! In den Räumen in der Rue des Frondeurs erklingen nicht mehr die frohen Lieder Albert de Montremonts, denn auch er lebt nicht mehr … Ich würde Ihre Anfrage gern beantworten, aber ich kann dabei ausschließlich über die Vergangenheit sprechen. Ich wiederhole: was die Gegenwart betrifft, so ist der Orden erstarrt und tot.«

Die templerische Freimaurerei schien nun unwiderruflich tot und begraben zu sein. Dennoch war ihr letztes Wort nicht gesprochen, denn zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstand sie wieder von den Toten auf wie Lazarus. Sie nahm nun die Form des Ritus der Wohltätigen Ritter der Hgiligen Stadt an und kam nach Frankreich aus Genf, wo sie noch immer von spiritualistischen Freimaurern praktiziert worden war.

1910 gründete Bruder Edouard de Ribaucourt in Paris unter der Leitung des Direktoriums von Helvetien eine Loge, die er nach einer 1838 erloschenen Loge »Centre des Amis« nannte. Die Rituale, die er aus der Schweiz erhalten hatte, scheinen aber recht unvollständig gewesen zu sein, und die von Willermoz erfundene Geschichte des Ordens kannte er offenbar überhaupt nicht, denn er sah sich veranlaßt, eine neue zu erdichten und in einer 1912 erschienenen Propagandabroschüre zu veröffentlichen. Sie trug in Übersetzung den Titel: »Zusammenfassung der Geschichte der ehemaligen französischen Provinzen des Rektifizierten Schottischen Ritus: Auvergne, Okzitanien, Burgund, Septimanien und Neustrien«. Dieser Erneuerer des templerischen Systems hatte sich dabei von der im 18. Jahrhundert geläufigen Legende ebenso inspirieren lassen wie von den »Dokumenten«, die die Templer 100 Jahre später produziert hatten und schließlich auch von der erst kurz zuvor aufgestellten These eines zeitgenössischen Historikers.

Die Broschüre enthielt eine Neuauflage der Fabel von den nach der Zerstörung des Ordens nach Schottland geflohenen Templern und von dem bestimmenden Einfluß, den diese stets auf die Freimaurerlogen ausgeübt hätten. Als Beweis für das Überleben des Templerordens im Verborgenen führte sie dabei die berühmte »Charta Transmissionis« des Larmenius an. Sie berichtete, wie Robert Bruce den »Orden der Distel« eingerichtet habe, um den versprengten Templern ein Zeichen zu geben, sich wieder zu sammeln. Dieser Orden, der scheinbar nur Ehrentitel verteilt habe, sei auch Andreasorden genannt worden, da seine Mitglieder sich stets in der dem schottischen Schutzheiligen geweihte Kathedrale von Edinburg versammelt hätten. Aus jener Vereinigung sei später ein Geheimbund von »Schottischen« oder »Andreas-Meistern« hervorgegangen, der das Haus Stuart unterstützt habe. Die Broschüre erinnerte somit nach 150 Jahren wieder an die totgeglaubte jakobitische Legende, allerdings in der Form, die ihr E. Bord in seinem 1908 erschienenen Werk »Die Freimaurerei in Frankreich von den Anfängen bis 1815« gegeben hatte. Dieser Autor hatte mehr mit eigener Überzeugung als mit wirklichem Erfolg versucht zu beweisen, daß die spekulative Freimaurerei, die in England zunächst die katholische Religion und die schottische Dynastie verteidigt habe und die zu diesem Zweck nach der Revolution von 1649 in England überhaupt erst gegründet worden sei, sich später habe mitreißen lassen vom Geist des Protestantismus und der Revolution. So sei sie von 1717 an, als die Sache der Stuarts endgültig verloren gewesen sei, in den Dienst des Hauses Oranien getreten. Ansonsten behauptete G. Bord, ursprünglich sei die Freimaurerei von einigen Schotten nach Frankreich gebracht worden, die 1688 Jakob II. nach Saint-Germain begleitet hätten. Auf diese Weise erklärte er die Einführung des Schottischen Ritus nach Frankreich, von wo aus sich dieser über ganz Europa verbreitet habe. Der Erneuerer des »Centre des Amis« übernahm diese gewagte These, ohne ihren Urheber zu nennen, und er nahm seinerseits eine Unterscheidung vor zwischen zwei Arten von Freimaurerei, »einer jakobitischen mit templerischer Tradition und einer orangistischen von hiramitischer Herkunft«. Er selbst rechnete sich zur ersten der beiden Parteien, und im Briefkopf der offiziellen Korrespondenz seiner Loge war 1688 als das Gründungsjahr des Schottischen und Templerischen Ritus in Frankreich angegben.

Als das »Centre des Amis« genügend Mitglieder hatte, ließ er den Groß-Orient wissen, daß er bereit sei, der Schirmherrschaft des Direktoriums von Helvetien zu entsagen und sich der Vorrangstellung des bedeutendsten freimaurerischen Zentrums in Frankreich unterzuordnen, vorausgesetzt, daß dieses ihm die Freiheit lasse, die alten Rituale des templerischen Systems unverändert zu praktizieren. Wegen des Zeitpunktes, zu dem diese Bedingung gestellt wurde, warf sie äußerst schwierige Probleme auf. Der Groß-Orient hatte nämlich seit über 30 Jahren in Fragen der Religion eine Haltung eingenommen, die sich völlig tolerant gab, in Wirklichkeit aber eindeutig feindselig war. Auf seinem jährlichen Konvent war 1877 beschlossen worden, aus den Ritualen alles zu eliminieren, was an die spiritualistischen Neigungen der traditionellen Freimaurerei erinnern konnte, wie etwa das Glaubensbekenntnis zum Höchsten Wesen und zur Unsterblichkeit der Seele oder die Formel »zur höheren Ehre des Allmächtigen Baumeisters aller Welten«, die über allen Dokumenten und Briefen der Logen geschrieben stand. Der Groß-Orient zeigte sich dem »Centre des Amis« gegenüber zunächst gnädig und bereit, über das hinwegzusehen, was er als Überbleibsel aus einem vergangenen Zeitalter betrachtete. Mit Datum vom 15. März 1911 schrieb er die Loge in seine Listen ein und beauftragte den Ratsvorsitzenden des Ordens persönlich, am 12. Mai desselben Jahres die Loge feierlich einzuweihen.

Als das »Centre des Amis« aber Anfang 1913 ein Rosenkreuzerkapitel (einen 18. Grad) einrichten wollte und den Groß-Orient um Überlassung der dazu notwendigen Dokumente bat, mußte er feststellen, daß die Rituale, die er daraufhin vom Groß-Orient erhielt, dem Kandidaten für diesen hohen Grad weder das Bekenntnis zum Christentum abverlangten noch die Verneigung vor dem Höchsten Baumeister aller Welten. Auf dem Konvent von 1913 erhob sein Meister vom Stuhl folglich Einspruch gegen diese Weglassungen, die er als nicht rechtmäßig bezeichnete. Sein Protest wurde sehr ungnädig aufgenommen; der Ratspräsident des Ordens erwiderte umgehend, die Formel vom Allmächtigen Baumeister aller Welten stelle eine Provokation dar. Bei den Einsetzungsfeierlichkeiten, über die er selbst den Vorsitz geführt habe, sei er darüber befremdet gewesen, daß man ihm diese Formel ins Gesicht gesprochen habe. Die Versammlung bestätigte stillschweigend die angeprangerte Weglassung; indem sie zur Tagesordnung überging. Das »Centre des Amis« zog daraufhin die Konsequenzen und brach mit dem Groß-Orient.

Dennoch gab er sich nicht geschlagen. Da seine Mitglieder wussten, dass der Groß-Orient seit 1877 von den bedeutendsten außerfranzösischen Freimaurerzentren als abtrünnig betrachtet und gemieden wurde, beschloß das »Centre des Amis«, in Konkurrenz zu ihm zu treten. Dabei berief es sich vor allem auf seine Treue zur reinen Tradition der Freimaurerei; »auf dem Altar«, hinter dem sich der Meister vom Stuhl befand, lag eine Bibel, und man nahm nur Kandidaten auf, die sich ausdrücklich zum Christentum bekannten. Das »Centre des Amis« konstituierte sich nun als »Unabhängige und Reguläre Nationale Großloge für Frankreich und seine Kolonien« und gewann dabei die Unterstützung der Englischen Loge Nummer 204 von Bordeaux. Diese 1732 gegründete und 1766 von der Londoner Großloge anerkannte Loge war dem Englischen Ritus hartnäckig treu geblieben. Sie hatte sich stets geweigert, Juden aufzunehmen und 1810 erklärt, »ausschließlich Christen dürften in die Geheimnisse der Freimaurerei eingeweiht werden«. Nun wurde sie der Großloge von England gegenüber zur Fürsprecherin der neuen regulären französischen Loge, und jene erkannte am 20. November 1913 die »Unabhängige und Reguläre Nationale Großloge« an.

Diese fühlte sich durch die ihr zuteil gewordene Unterstützung gestärkt und veröffentlichte am 27. Dezember desselben Jahres ein »Manifest«, in dem sie sich als »einziges französisches Freimaurerzentrum« bezeichnete, »das die Großloge von England als regulär und rechtmäßig anerkannt habe«. Der Großmeister E. de Ribaucourt, der Pro-Großmeister »im Namen der Provinzialgroßloge von Neustrien – der Ehrwürdigen Pariser Loge ‘Centre des Amis’« – und der Delegierte Großoffizier »im Namen der Provinzialgroßloge von Aquitanien – oder Ehrwürdigen Englischen Loge Nummer 204 von Bordeaux« gaben ihren »Vielgeliebten Brüdern« bekannt, daß sie kraft der ihnen am 29. September 1910 verliehenen Vollmachten, die nun erneuert und bekräftigt worden seien, um die Integrität ihrer Rektifizierten Rituale zu wahren und für Frankreich die wahre und einzige freimaurerische Überlieferung zu retten, gehalten seien, sich als »Nationale Großloge« zu konstituieren. Dafür hätten die Unterzeichner des Manifests das offizielle Einverständnis der Großloge von England, »unser aller Mutter«, und sie hätten somit »das Recht, nach erfolgter Vorbereitung Provinzialgroßlogen in allen großen französischen Städten und in den Hauptkolonien zu gründen, weiterhin den regulären Rektifizierten Logen Konstitutionen zu erteilen und alle freimaurerischen Titel nach Ansprache mit den Provinzialgroßmeistern als gesetzlich zu bestätigen«.

Wenn auch die Arbeit der »Unabhängigen und Regulären Nationalen Großloge« durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs sehr erschwert wurde, so gewann sie doch nach Kriegsende eine gewisse Stabilität. 1919 verlor sie zwar die Provinz Aquitanien, denn die Englische Loge von Bordeaux hatte sich der Großloge von Frankreich angeschlossen, der langjährigen Rivalin des Groß-Orients, die die alten Formeln und Gebräuche der spiritualistischen Freimaurerei bewahrt hatte, aber noch 1925 hatte das leitende Zentrum, das in Frankreich zumindest im Prinzip den templerischen Ritus repräsentierte, die Vorherrschaft über 16 Logen inne. Davon hatten sieben ihren Sitz in Paris, der Rest in den Hafenstädten Dunkerque, Boulogne, Le Havre und in Städten, die wie Rouen und Bordeaux viele Engländer zu ihren Einwohnern zählte.

Eine weitere Spur der templerischen Legende findet sich auch heute noch in den offiziellen Urkunden des Groß-Orients und macht diesen damit äußerst suspekt. Der Bildschmuck des Diploms, das von seinem Großkolleg für die Rituale dem Inhaber des 30. Grades oder Ritter vom schwarzen und weißen Adler und Großer Auserwählter Ritter Kadosch ausgehändigt wird, hätte Cadet-Gassicourt mit Befriedigung erfüllt, denn er rückt den Grad des Tempelritters in die Nähe der Rachegrade. Der Text des Diploms wird umrahmt von zwei mit Panzerhemd, Waffenrock und weißem Wollmantel bekleideten Templern, die sich auf ihre Schilde stützen, von denen der eine das Kreuz Lothringens zeigt, der andere einen Totenkopf von einem Dolch gekreuzt, was auf die Aufnahmezeremonie in den Grad des Ritters Kadosch anspielt. Über dem Bild einer Leiter finden sich die Buchstaben N. P. U. (Nec Plus Ultra), was auf das Symbol des Grades des Auserwählten Großinspektors hinweist, dessen Bedeutung Meunier de Precourt 1762 Willermoz erklärt hatte.

Die Tatsache, daß die Freimaurer unserer Zeit, die doch Wesen und Ziel des ursprünglichen Bundes zutiefst verändert haben, dennoch Symbole beibehalten, deren Ursprung und eigentliche Bedeutung die meisten von ihnen wahrscheinlich gar nicht kennen, stellt einen weiteren Beweis dar für die Zählebigkeit der überlieferten Bilder, denen die Kulte noch lange Zeit verhaftet bleiben, auch wenn die Evolution des Bewußtseins sie längst ihres geistigen Gehalts beraubt hat.


Les Protocoles d’Hitler, Part 2

Posted on: September 8th, 2007 by
Comments Disabled

Le Traité de Brest-Litovsk a permis à l’état-major du Général Geeman de transférer approximativement un million de soldats du front Est vers celui de l’Ouest(3). Les généraux Hoffinann et Erich von Ludendorff n’ont eu aucune sympathie pour les bolcheviques eux-mêmes, cependant, et ils ont commencé à cultiver des liens avec les forces anti-bolcheviques « Rouges » connues sous le nom de « Blancs », regroupées en Ukraine et aux abords en 1918.

L’armée volontaire ukrainienne a contenu un grand nombre d’officiers tsaristes, y compris un homme qui avait pris refuge à Kiev, fuyant les bolcheviques du nord éloigné. Et un des chefs du Général Vladimir Biskupskil, Aufbau Vereinigung a continué à collaborer étroitement avec Hitler dans le contexte de Munich d’après-guerre.

Biskupskii, un prince (kniaz), est venu d’une famille ukrainienne noble de la région 30 de Kharkov et a possédé lui-même un domaine en dehors de Kharkov. Il avait joué un rôle actif dans l’Union du Peuple Russe, prétendant avoir collaboré étroitement avec Aleksandr Dubrovin, le chef de l’organisation du « Cent Noir ». Biskupskii a fièrement affirmé plus tard que le Soiuz avait représenté la première manifestation du monde du « Socialisme Fasciste/National ».

En septembre 1918, l’ancien membre du « Cent Noir » Piotr Shabelskii-Bork qui, comme son collègue Fedor Vinberg, avait été libéré de prison le 1er mai 1918, a entrepris une dangereuse mission secrète pour aider le Tsar emprisonné et sa famille, les pensant toujours vivants. Ils ont prétendu plus tard avoir découvert que la Tsaritsa avait possédé une copie de « Le Grand dans le Petit » du membre « Cent Noir » Sergei Nilus, ainsi qu’une des « Protocoles des Aînés de Zion », et avait dessiné un swastika (croix gammée) dans sa chambre. Le rapport, que la commission Blanche (comprenant Shabelskii-Bork) a compilé par la suite, fait son chemin jusqu’au Voelkischer Beobachter (l’Observateur Populaire), qui a réclamé que les juifs avaient assassiné le Tsar, dans une édition de septembre 1920, bien avant qu’il soit devenu l’organe officiel du parti Socialiste National, jugeant par le « graffiti en hébreu » sur le mur où l’assassinat du Tsar avait eu lieu…

En tant qu’écho direct du « procès de Beilly » mentionné dans la première partie de cette conférence, un livre récent « The Fate of the Romanovs » (Le Destion des Romanovs, 2003) détaille comment le général anglais du secteur en question a envoyé à l’office des étrangers à Londres le message que la famille tsariste (les cinq enfants inclus) avait en fait été « massacrée par cinq juifs ».

Le nombre de Russes Blancs en Allemagne a atteint 600.000 vers 1920, et Shabelskii-Bork, Taboritskii, et Vinberg, ont fondé le journal monarchiste en exil « L’Appel ». En plus d’éditer Prizyv, qui a servi de porte-parole de l’aile antisémite ténébreuse de l’émigration Blanche, Vinberg a intégré les activités des Russes Blancs avec celles des Allemands voelkisch.

Ici un certain Hausen, mieux connu pour avoir éditer les Protocoles desAaînés de Zion en 1919 pour la première fois en Allemagne, était en bonne position pour écarter l’idéologie russe Blanche de Berlin à Munich, pendant qu’il servait de chef important du Germanenorden (Ordre Allemand), une organisation secrète Ariosophiste, consacrée à la protection du « sang aryen », qui a fondé une extansion à Munich en août 1918, la Société de Thule. Cette société a cherché à servir de « guardien et de ressusciteur de l’esprit de voelkisch ». Le corps secret a été baptisé d’après l’ancien nom de l’Islande, également appelé Hyperborée, où les peuples germaniques avaient trouvé refuge du christianisme, et il a employé un swastika (croix gammée) avec une épée pour son symbole.

Le journal « Voelkischer Beobachter » (l’Observateur Populaire) de Munich a remercié Hausen pour son aide et a promis, en ce qui concerne les Protocoles, que « nous les étudierons immédiatement ». Et dans une édition d’avril 1920 du Voelkischer Beobachter a placé un grand article en première page, « Les Secrets des Hommes Sages de Zion », qui recommandait « emphatiquement » la sortie du livre de la maison de l’édition de Hausen en 1919 .

Un article de juin 1920 dans le Voekischer Beobachter a déclaré que les juifs ont énergiquement nié l’authenticité des Protocoles. En admettant que les origines des Protocoles soient demeurées soupçonneuses, la pièce a suivi la tactique de Hausen, réclamant que « même si les estimations ne sont pas historiques en ce sens, les livres d’histoire des auteurs juifs, tout comme les chercheurs allemands sérieux et impartiaux, ne prouvent rien d’autre que le contenu du livre controversé est vrai ».

Adolf Hitler, alors un agitateur obscur pour le parti débutant Deutsche Arbeiterpartei (Parti Ouvrier Allemand), une organisation subsidiaire du Thule Gesellschaft (Soicété de Thule) et le précurseur du Parti Ouvrier Allemand Socialiste National (NSDAP), a reçu son endoctrinement voelkisch le plus soutenu aussi bien que son introduction à la pensée russe Blanche antisémitique par sa collaboration avec Dietrich Eckart et Alfred Rosenberg, rédacteurs du Voelkischer Beobachter qui commença vers la fin de 1919.


Introduction: December 2001 World Conspiracy Theory Seminar by Eric P. Wijnants

Posted on: August 1st, 2007 by
Comments Disabled

A conspiracist worldview implies a universe governed by design rather than by randomness.
The emphasis on design manifests itself in approximately three principles that can be found in virtually every conspiracy theory:

Nothing happens bro accident. Conspiracy implies a world based on intentionality, from which accident and coincidence have been removed. Anything that happens occurs because it has been willed.

At its most extreme, the result is a fantasy world  far more coherent than the real world like:

Nothing is as it seems. Appearances are deceptive, because conspirators wish to deceive in order to disguise their identities or their activities. Thus the appearance of innocence is deemed to be no guarantee that an individual or group is benign.

Everything is connected. Because the conspiracists’ world has no room for accident, pattern is believed to be everywhere, albeit hidden from plain view. Hence the conspiracy theorist must engage in a constant process of linkage and correlation in order to map the hidden connections.

In an odd way, the conspiracy theorist’s view is both frightening and reassuring. It is frightening because it magnifies the power of evil, leading in some cases to an outright dualism in which light and darkness struggle for cosmic supremacy. At the same time, however, it is reassuring, for it promises a world that is meaningful rather than arbitrary. Not only are events nonrandom, but the clear identification of evil gives the conspiracist a definable enemy against which to struggle, endowing life with purpose.

Conspiracy and secrecy also seem indissolubly linked. Yet conspiracy beliefs involve two distinguishable forms of secrecy. One concerns the group itself; the second concerns the group’s activities. A group may be secret or known, and its activities may be open or hidden.

Here we have type I, a secret group acting secretly, is a staple of conspiracy theories. Indeed, such groups are often believed to hold virtually unlimited power, even though people who claim to expose them assert that these groups are entirely invisible to the unenlightened observer. For example, the famous anti-Semitic forgery The Protocols of the Elders of Zion purports to reveal the existence of a Jewish conspiracy to rule the world. Concocted  at the end of the nineteenth century, it was published in Russian between 1903 to 1905 and in English in 1920. Despite its early unmasking as a forgery, it has continued to be disseminated. Including in  2002 on Egyptian and just last week (November 2003) on Syrian TV.

A comparably tenacious mythology revolves around the Bavarian Illuminati, a Masonic organization founded in 1776 that was supposedly the catalyst for the French Revolution and subsequent upheavals worldwide. The Illuminati was quickly dissolved by suspicious governments, but it lives on in countless conspiracist tracts.

By contrast, type II lies outside conspiracy theory, for it concerns a group that, while concealing its existence from the public, nonetheless acts openly. An example might be a group of philanthropists who desire to keep their benefactions anonymous. Thus they conceal their identities, though the beneficiaries are free to reveal the nature of the gifts as long as they do not expose the identities of the givers.

Type III returns us to the conspiracist world, for it combines known groups with secret activities. A stock feature of conspiracy theories is the known group or institution that engages in some activities so sinister it must conceal them from public view. The implication is that such an organization exists on two levels, one at least relatively open and benign, but serving to mask the true, hidden function. Among the groups that have been described in this fashion are the Masons, the Trilateral Commission, and the CIA.

Finally, the residual type IV includes all those known and open associations that proliferate in democracies, including political parties and interest groups, whose identities and activities are reported and made parts of the public record.

Although all conspiracy theories share the generic characteristics described earlier, they may be distinguished, principally by their scope. They range from those directed at explaining some single, limited occurrence to those so broad that they constitute the worldviews of those who hold them. They may be categorized, in ascending order of breadth, as follows:

Front conspiracies. Here the conspiracy is held to be responsible for a limited, discrete event or set of events. The best-known example in the recent past is the Kennedy assassination conspiracy literature, though similar material exists concerning the crash of TWA flight Boo, the spread of AIDS in the black community, and the burning of black churches in the 1990s. In all of these cases, the conspiratorial forces are alleged to have focused their energies on a limited, well­defined objective.

Systemic conspiracies. At this level, the conspiracy is believed to have broad goals, usually conceived as securing control over a country, a region, or even the entire world. Awhile the goals are sweeping, the conspiratorial machinery is generally simple: a single, evil organization implements a plan to infiltrate and subvert existing institutions. This is a common scenario in conspiracy theories that focus on the alleged machinations of Jews, Masons, and the Catholic Church, as well as theories centered on communism or international capitalists.

Superconspiracies. This term refers to conspiratorial constructs in which multiple conspiracies are believed to be linked together hierarchically. Event and systemic conspiracies arc joined in complex grays, so that conspiracies conk to be nested within one another. At the summit of the conspiratorial hierarchy is a distant but all­powerful evil force manipulating lesser conspiratorial actors.

These master conspirators are almost always of the type I variety groups both invisible and operating in secrecy. Superconspiracies have enjoyed particular growth since the 1980’s, in the work of authors such as David Icke, A’aldamar Valerian, and Milton William Cooper .

Conspiracy theories purport to be empirically relevant; that is, they claim to be testable by the accumulation of evidence about the observable world. Those who subscribe to such constructs do not ask that the constructs be taken on thith. Instead, they often engage in elaborate presentations of evidence in order to substantiate their claims. Indeed, as Richard Hofstadter has pointed out, conspiracist literature often mimics the apparatus of source citation and evidence presentation found in conventional scholarship: “The very fantastic character of conspiracy theories’ conclusions leads to heroic strivings for `evidence’ to prove that the unbelievable is the only thing that can be believed.”

But the obsessive quest for proof masks a deeper problem: the more sweeping a conspiracy theory’s claims, the less relevant evidence becomes, notwithstanding the insistence that the theory is empirically sound. This paradox occurs because conspiracy theories are at their heart nonfalsifiable. No matter how much evidence their adherents accumulate, belief in a conspiracy theory ultimately becomes a matter of faith rather than proof.

Conspiracy theories resist traditional canons of proof because they reduce highly complex phenomena to simple causes. This is ordinarily a characteristic much admired in scientific theories, where it is referred to as “parsimony.” Conspiracy theories – particularly the systemic theories and the superconspiracy theories discussed above are nothing if not parsimonious, for they attribute all of the world’s evil to the activities of a single plot, or set of plots.

Precisely because the claims are so sweeping, however, they ultimately defeat any attempt at testing. Conspiracists’ reasoning runs in the following way. Because the conspiracy is so powerful, it controls virtually all of the channels through which information is disseminated – universities, media, and so forth. Further, the conspiracy desires at all costs to conceal its activities, so it will use its control over knowledge production and dissemination to mislead those who seek to expose it. Hence information that appears to put a conspiracy theory in doubt must have been planted by the conspirators themselves in order to mislead.

The result is a closed system of ideas about a plot that is believed not only to be responsible for creating a wide range of evils but also to be so clever at covering its tracks that it can manufacture the evidence adduced by skeptics. In the end, the theory becomes nonfalsifiable, because every attempt at falsification is dismissed as a ruse.

The problem that remains for believers is to explain why they themselves have not succumbed to the deceptions, why they have detected a truth invisible to others. This they do through several stratagems. They may claim to have access to authentic pieces of evidence that have somehow slipped from the conspirators’ control and thus provide an inside view. Such documents have ranged from The Protocols to UFO documents that purport to be drawn from highly classified government files. Another stratagem is to distance themselves ostentatiously from main­stream institutions. By claiming to disbelieve mass media and other sources, believers can argue that they have avoided the mind control and brainwashing used to deceive the majority.

Further, the connection made between conspiracy and paranoia has two interrelated origins. The first, and more general, source is the similarity between the delusional systems of paranoids and the plots imagined by conspiracy theorists. The second source is Richard Hofstadter’s widely cited essay The Paranoid Style in American Politics, first presented the month of John F. Kennedy’s assassination and published in its final form in 1965. Hofstadter sought to make clear that his use of paranoid was metaphorical rather than literal and clinical. Indeed, he argued that, unlike the clinical paranoid, the political paranoid believes that the plot is directed not against himself or herself personally, but “against a nation, a culture, a way of life whose fate affects not himself alone but millions of others. Despite this caveat, Hofstadter, partly by the force of his writing and argument, introduced clinical terminology into the stream of discourse, where it could be employed more broadly by others.”

Unlike Hofstadter, some have argued that the clinical and the political may overlap. Robert Robins and Jerrold Post assert that the domain of political paranoia encompasses a range of exemplars, including such clinical paranoids as James Forrestal and Joseph Stalin; borderline paranoids whose “delusion is likely to involve exaggeration and distortion of genuine events and rational beliefs rather than pure psychotic invention; and cultures in which, at least temporarily, conspiracy beliefs become a culturally defined norm. In this view, conspiracy beliefs become neither determinative of paranoia nor divorced from it. Instead, conspiracism straddles a blurred and shifting boundary between pathology and normalcy.

Likewise, conspiracism is not a suficient condition for millennialism, for all conspiracism does is to impose a strongly dualistic vision on the world. It does not necessarily guarantee that good will triumph or predict that such a triumph will mean the perfection of the world. Indeed, conspiracism can sometimes lead to an antimillenarian conclusion, in which the evil cabal is depicted as virtually invincible. Fixation on a conspiracy whose indestructible tentacles are believed to extend everywhere can give rise to the belief that the forces of good are perilously close to defeat. Some conspiracy-minded survivalists have retreated into the wilderness at least in part because they fear that if they do not, they risk being destroyed.

Despite the absence of a systematic connection between conspiracy and millennialism, the two are in fact often linked. Many millenarian movements are strongly dualistic and often ascribe to evil a power believed to operate conspiratorially. As Stephen O’Leary notes, “The discourses of conspiracy and apocalypse … are linked by a common function: each develops symbolic resources that enable societies to address and define the problem of evil.” Conspiracy theories locate and describe evil, while millennialism explains the mechanism for its ultimate defeat. Hence the two can exist in a symbiotic relationship, in which conspiracism predisposes believers to be millennialists and vice versa, though each can exist independently. They are thus best viewed as mutually reinforcing.

There is reason to believe that conspiracy theories are now more common elements of millennialism than they were in the past. I described a shift in millenarian “style” that I believe accounts for their increasing prominence. The traditional religious and secular-ideological styles have now been joined by a third variety, which I call the improvisational style. Religious and secular millennialism, however different they are from each other, have two common characteristics: each one’s adherents consciously place it within a well-defined tradition, often positioning it as an alternative to sonic reigning orthodoxy; and each is centered on a body of canonical literature or teaching (e.g., the Bible or Marx’s writings), whose exegesis is believed to illuminate the essence of history.

Religious and secular millennialism have certainly not been immune to conspiratorial ideas, but they have normally adopted only those grounded in the particular vocabulary of a specific tradition. Thus, Christian millennialists could develop conspiracy ideas by elaborating the scriptural Antichrist, while Marxists could develop notions of a capitalist plot. Neither religionists nor secularists, however, could easily construct conspiracy theories not already rooted in their own texts and traditions.

Improvisational millennialism, by contrast, has a much freer hand. It is by definition an act of bricolage, wherein disparate elements are drawn together in new combinations. An improvisational millenarian belief system might therefore draw simultaneously on Eastern and Western religion, New Age ideas and esotericism, and radical politics, without any sense that the resulting mélange contains incompatible elements. Such belief systems have become increasingly common since the 1960’s, and freed as they are from the constraints of any single tradition, they may incorporate conspiracist motifs whatever their origin. As we shall see, this has given conspiracy theories an unprecedented mobility among a wide range of millenarian systems.

Because improvisational millennialisms are bricolages, they can be treated both holistically and in terms of their constituent elements. The latter become particularly important, as they can appear simultaneously in a broad range of belief systems, having a slightly different significance in each, depending on the other elements with which they are combined. The chapters that follow examine a series of conspiratorial ideas both individually and in combination, among them concentration camps run by the Federal Emergency Management Agency (FEMA), implanted mind-control devices, and the Illuminati. Each can be separately traced, as well as related to other ideas with which it may appear, and each moves among different audiences. Because the dualism inherent in conspiracy ideas makes them ideal vehicles for apocalyptic anxieties, their prevalence in the years leading up to 2000 was scarcely surprising. Ideas and images about the end of the world, Daniel Wojcik has said, “permeate American popular culture and folklore, as well as popular religion.”

The nature of conspiracy ideas can best be illuminated through the category of folklore known as the urban legend. According to one of its most prominent students, Jan Harold Brunvand, “Urban legends belong to the subclass of folk narratives, legends, that -unlike fairy tales- are believed, or at least believable, and that -unlike myths are set in the recent past and involve normal human beings rather than ancient gods or demigods.” These stories are almost always false, “but are always told as true.” As Patricia A. Turner points out, urban legends ­those that deal with distinctively modern themes- are closely related to rumors. Both purport to be true, or at least to be believable, and both circulate rapidly, though legends are likely to be more long-lived and complex. Beliefs that originally circulate as rumors may subsequently appear as elements of legends.

There is, however, one complication in dealing with conspiracy beliefs as urban legends: the modes of transmission. The bias of folklorists is toward oral transmission as the primary medium. Legend texts are often secured in tape-recorded examples with accompanying data about the teller and how he or she learned the story. Conspiracy ideas clearly circulate widely in oral form, as evidenced by Turner’s important study of conspiracy legends in the African American community; but the media-rich, technologically sophisticated society that exists in both the United States and other developed countries opens up new avenues for transmission.

Brunvand, writing in 1981, conceded that “today’s legends are also disseminated by the mass media.” During the succeeding two decades, the Internet has emerged as a major new medium. Wojcik notes: “Folklore is not only transmitted through printed sources and electronic media but now through the Internet and e-mail, as members of global sub­cultures who never interact face-to-face exchange and create folklore in cyberspace. Despite predictions to the contrary, technology and industrialization have not necessarily destroyed traditions but have altered the ways that traditions are expressed and communicated, and have helped to generate and perpetuate new types of folklore.” Such technological innovations are particularly important for the subcultures in which conspiracy theories have taken root.

Conspiracy ideas are particularly prevalent in what I call the realm of “stigmatized knowledge” claims that have not been validated by mainstream institutions. Subcultures dominated by belief in some form of stigmatized knowledge – such as those defined by commitments to political radicalism, occult and esoteric teaching, or UFOs and alien beings are therefore most likely to nurture conspiracy ideas. These are also precisely the kinds of subcultures most attracted to the Internet.

The Internet is attractive because of its large potential audience, the low investment required for its use, and -most important- the absence of gatekeepers who might censor the content of messages. To some extent, of course, the subcultures referred to above have access to conventional mass media. They publish hooks and periodicals, though these are often restricted to distribution by mail or only the largest bookstores, which may also screen out overtly anti-Semitic or racist material. Access to radio and television appears limited to shortwave stations and community-access cable channels.

There have been, to be sure, exceptions, such as the newspaper The Spotlight, once the right­wing publication with the largest circulation in the United States, and which ceased publication in 2001; and the Australian New Age­conspiracy magazine Nexus. For the most part, however, stigmatized knowledge subcultures are at a distinct disadvantage as far as mass media are concerned, for the latter are precisely the mainstream institutions best positioned to confer stigma on certain knowledge claims, including those that are overtly conspiracist. This contempt is reciprocated by conspiracists themselves. Not only do conspiracists distrust the mass media as distorters and concealers of the truth; they also regard them as part of the conspiracy, a tool controlled by the plotters in order to mislead the public.

Consequently, those, whose worldview is built around conspiracy ideas find in the Internet virtual communities of the like-minded. Copy­right and other issues of intellectual property appear to count for little among many who engage in Internet posting. Multiple versions of the same document are likely to appear in various places, some identical, sonic slightly different, some with annotations by the poster. The result is not unlike the variant accounts of urban legends that circulate by word of mouth. Unlike oral versions, however, all of the variants may in principle be simultaneously accessible to the Web surfer, who may then be tempted to judge the credibility of a story by the number of times it is told. Here repetition substitutes for direct evidence as a way of determining veracity. The dynamics of rumor provides a helpful analogy, for it is in the nature of rumors to appear precisely in those situations in which normal means of determining reliability are not available, so the potential consumer of rumors may end up determining truth on the basis of how widely a particular one circulates. This gives to rumors -and, by extension, to Internet conspiracy accounts- a self-validating quality. The more a story is told, and the more often people hear it, the more likely they are to believe it.

In a somewhat different way, search engines’ placement of a page in a list of responses can reflect searchers’ preferences. Google, for example, ranks pages produced in response to a search on the basis of both the page’s content and the frequency with which it is linked to other pages. The more frequently other pages include it as a link, and the more prominent the pages that include the link, the higher the placement.

This communications milieu, in which self-validating rumors and urban legends can spread with unrivaled rapidity, has had particularly important implications for the spread of millenarian and apocalyptic betics. The result has been millennialism that is not only pervasive but increasingly varied in form. While many of the older religious and ideological forms remain -as, for example, among fundamentalist Protestants- these have been joined by many other varieties that resist easy classification. These are the examples I call improvisational millennialism, and it is to improvisational millennialism that conspiracists have most often been drawn.

It has become a commonplace that America is in the throes of an unrivaled period of millenarian activity. In 1978, William McLoughlin spoke of a religious resurgence that constituted a new “great awakening.” He expected it to end by about 1990. Instead, it intensified, driven in part by the proximity of the year 2000. Even the heyday of the Millerites, Shakers, Mormons, and Oneida Perfectionists in the 1830s and 1840s cannot compare to it. There is no sign that millenarian anticipation will diminish anytime soon. The uneventful passage from 1999 to 2000 has had little effect on many millenarians, who merely set the date of the apocalypse ever further in the future.

What makes the present period an era of particular interest to observers of millennialism, however, is less the sheer volume of activity than its bewildering diversity. Attempts to map contemporary millennial ferment have become increasingly difficult and frustrating. The reason, I suggest, is not simply that there is so much “out there,” but that old categories no longer fit well. Much of the proliferating millennialism is neither of the old religious variety, whose roots lie in the theological controversies of earlier centuries, nor a product of secular ideological battles that dominated the nineteenth and twentieth centuries.

In cult archeology (formerly called New Age) texts, Egypt is more commonly invoked as the homeland of specific techniques and doctrines.

Ancient Egyptian roots are also claimed for methods of ritual healing resembling Reiki, called Seichim and Sekhem, which in light of conventional historiography appear to date back no further than to 1984. Seichim is a system of ritual healing created by a Patrick Ziegler. Ziegler is said to have stayed overnight in a pyramid, and “experienced many initiations including an electric blue-white ball.”

Some New Age texts even continue to locate the origins of the tarot deck in ancient Egypt. As mentioned above, this legend has its origins in fictional, fringe-Masonic and esoteric writers like  Antoine Court de Gébelin. For example his Le monde primiti, book VIII, also contains the origin myth that has been reproduced in numerous tarot books since then . Among modern writers, Eden Gray  relies on the French occultist Gérard Encausse (Papus) as a source, while  Cynthia Giles Tarot.- the Complete Guide, refers to Court de Gébelin’s encounter with the tarot deck and explains:

“As far as we know, the entire idea of the Tarot as an esoteric and divinatory element, so familiar to us now, began at that moment [ ] Court de Gébelin, on seeing the exotic and obviously symbolic Tarot trumps, immediately believed them to be Egyptian.”

Today Court de Gébelin’s books are only sold in occult bookstore sections yet again co author with Graham Hancock of TALISMAN,  R. Bauval during the completion of the latter book  wrote:

“The modern esoteric Tarot Cards, which were invented in the 1770s by a Scottish Rite Freemason in Paris, Court de Gebelin. But here is a curious thing: the 31th, 32nd and 33rd degrees, which are the most crucial to the ‘rebuilding’ of the Temple of Solomon, also are found in the actual geographical latitudes or parallels that encompass the modern State of Israel. Modern Israel is, in fact, contained, as it were, between those latitudes. Indeed, the 32nd degree parallel passes just a little south of the city of Jerusalem. It has often been remarked that the ‘Mother Lodge’ of the Scottish rite Supreme Council of the 33rd Degree was fixed at the city of Charleston in South Carolina because, in fact, the 33rd degree parallel passes almost right through it. Coincidence? Perhaps. But there is more. On some certificates of the Scottish Rite 33rd degree, the actual geographical latitude given in degrees is shown alongside the name and location of the issuing lodge indicating, perhaps, some sort of mystical connection between the “Degree” rituals and the geographical latitude “degree” of the lodge. One can easily see, therefore, how radical Muslim fanatics might perceive the creation of the modern State of Israel which they believe was masterminded in secret deals between the Zionist Organisation and F.D. Roosevelt and Harry Truman in the 1940s.”

“Another bizarre link could exist between the Tarot, the ‘Egyptian’ occult tradition and Satanism, and that may have a bearing on the 11th September attacks. It is well-known that the modern Tarot has been heavily influenced and promoted in the 1900s by the infamous British occultist, Alistair Crowley, who was a Scottish Rite Freemason and the Grand Master of the notorious Order of the Golden Dawn. Crowley claimed that he and his wife, Rose, whilst in Cairo in 1904 had been ‘channeled’ a book, the so-called Liber Al (Book of the Law), from a spiritual entity called ‘Awaiss’. The latter was an emissary of the Egyptian god, Horus, and was also associated to the Shaitan (Satan) of the Arabs, represented by the Cabalistic number 666. The Satanic nature of Aiwaz was apparently made visible in the Morning Star, the Light-Bringer i.e. Lucifer. This ‘star’ is identified to Sirius by Crowley and his followers and, by extension, to Tarot Card No. 16 ‘The Star’. Apparently for the fulfillment of the divine blueprint to take place would require that the God-Jehovah of the Jews redeems himself by recognizing in himself Satan and thus admit that he is not God but one among the Angels. In short, the Jewish-Jehovah must be ‘destroyed’ by Satan-Aiwaz so that he can be reborn i.e. a sort of grandiose ‘Messianic’ event that will bring about the new age.”

We have seen how the so-called 32 Paths or ‘degrees’ of enlightenment were associated with the ‘rebuilding’ of ‘Solomon’s Temple’ as well as with the idea of the Masonic ‘Blazing Star’ or pentagon. We have seen how this ‘star’ was also linked to the Egyptian five-pointed symbol of Sirius, especially in the Tarot card called the ‘Star’ and represented by a woman wearing a star on her head. Often the Sephiroth or Tree of Life, with it’s distinct 22 ‘paths’ and 10 ‘emanations’ is also shown next to the woman with the star. ‘The Star’ is card numbered 17 and is preceded by cards 16, known as ‘The Tower’, and then card 15 known as ‘The Devil’. ‘The Tower’ card, which is thus in the middle of this series, depicts a gruesome scene showing a very tall building whose top part has been struck by lightning and has caught fire, and with people falling off the building. Often next to this burning tower is shown the Sephiroth. Card 15, ‘The Devil’, shows the so-called ‘goat of Mendes’ (i.e. Satan) on whose forehead is placed a five-pointed star ‘Blazing Star’ or pentagon. In view of the striking imagery of these triad series of the Tarot cards when compared to the actual targets of 11th September 2001, it would be foolish to discount a possible link with the state of mind of the fanatical terrorists that hatched this abominable plan. For when we project these Tarot images on the actual geographical landscape of the 11th September attacks, we can easily correlate two of the target areas: the ‘Tower’ Card with the WTC in New York City, and the ‘Satan-Pentagon’ Card with the US Pentagon in Washington DC, the HQ of the ‘Great Satan’ in the mind of the terrorists. But assuming we are reading this gruesome ‘message’ correctly, then there should also be the ‘women with the star’ in this bizarre scheme. More precisely, this symbol should be seen somewhere on the ‘other side’ of the WTC towers. And so when we look for this symbol there, well there she is, the Statue of Liberty: a ‘women’ wearing a ‘star’ on her head. What, if any, could be the connection with our analysis so far? Firstly, the cornerstone ceremony for the Statue of Liberty was conducted in 1884 by the Masonic lodges of New York, including the Scottish Rite. So far so good. But if this is match perfectly with the gruesome imagery of the Tarot traid, then there should also be an association between the Statue of Liberty and the ‘Blazing Star’, the Tarot ‘Star’ and, consequently, the ‘star of Isis’ Sirius. Absurd? Surely there is no possibly connection here? Well, odd enough, there is. For the Statue of Liberty, when it was designed by the French sculptor Bartholdi in the 1860s and built by the French Engineer, Gustave Eiffel (both men were well-known Freemasons), was not originally a ‘Statue of Liberty’ at all, but originally intended for the opening of the Suez Canal in Egypt in 1867. Bartholdi, like many French Freemasons of his time, was deeply steeped in ‘Egyptian’ rituals and, consequently, it has often been suggested that he had at first imagined the statue’s prototype in Egypt to be a giant effigy of the goddess Isis but only later converted it to a ‘Statue of Liberty’ for New York harbour when the idea was rejected by the Egyptian Khedive due to lack of funds. Another factor to consider here is that during the French Revolution, many celebrations had taken place in honour of ‘Liberty’, with one notable celebration at the Place de la Bastille in 1793 where a huge statue of ‘Isis’ representing ‘Liberty and Reason’, was raised. So bearing all this mind, and in view of Barthlodi’s involvement with ‘Egyptian rituals’ and Masonic affiliation and thus his familiarity with association of the ‘Isis’ with ‘Liberty’, the star that was placed on the statue’s head could well-have been regarded as Sirius, that special star whose rising in ancient times in Egypt had marked the ‘Beginning’ of a Messianic age.


Le confident du Kaiser allemand

Posted on: April 10th, 2007 by
Comments Disabled

La collaboration politique croissante entre les Socialistes Nationaux, et le Russe Blanc Aufbau Vereinigung, entre le coup d’état de Kapp de 1920 et celui d’Hitler de 1923 est le point manquant de l’enquête, dans la plupart des livres actuels concernant l’élévation d’Hitler au pouvoir et la son idéologie. Aufbau a aidé à financer la mise en avant du Socialiste Nationale, et il a coordonné les efforts communs du parti National Socialiste et des Russes Blancs, pour renverser l’Union Soviétique et la République de Weimar par l’utilisation de la force. Et l’idéologique spécifique d’Aufbau contribua au Socialisme National, avec le thème de la menace du « bolchevique juif », comme manifestation terrifiante d’une conspiration juive mondiale.

Hitler a continué à employer les Russes Blancs et les séparatistes ukrainiens sous Poltavets Ostranitsa, pour miner l’Union Soviétique. Son insistance à gagner l’Ukraine pour l’Allemagne l’a mené à détourner l’armée allemande loin de Moscou en 1941, engendrant de ce fait des conséquences militaires désastreuses. D’ailleurs, les idées fondamentales d’Aufbau ont continué à évoluer durant la période de l’élévation du parti Socialiste National pour participer à inspirer la concentration, la mise en esclavage, et l’extermination de masse des juifs européens, en tant qu’élément de la politique Socialiste Nationale d’Hitler, désignée de manière euphémique sous le nom de « solution finale ».

Mais à côté d’Eckart et d’Aufbau, de Général Ludendorff a également contribué de manière significative à cette « Weltanschauung » (vision mondiale). Il a publié un livre en 1921, « La Conduite de la Guerre et la Politique », dans laquelle il a proclamé, en citant les phrases du Protocoles des Aînés de Zion, que « le gouvernement suprême du peuple juif fonctionnait de concert avec la France et l’Angleterre, peut-être il les menait toutes les deux ». Hitler plus tard a déclaré que le livre de Ludendorff « a clairement précisé où il était pratique de rechercher [les erreurs du passé et des possibilités à l’avenir] en Allemagne ».(Voir « Der Ludendorff-Kreis », Le Cercle Politique de Ludendorff par Thoss)

Jusqu’à la fin de sa vie en Hollandes, le Kaiser Allemand a quotidiennement tenu la cour, et a lu tous les journaux principaux suivant les développements d’ailleurs. Un des plus étroits en Allemagne était le Général Ludendorff, et le Kaiser allemand, tout comme le fit Ludendorff au début, mis un espoir élevé dans la coopération et le rétablissement promis d’une partie de la puissance des monarchistes en Allemagne, une fois qu’il viendrait au pouvoir. Comme l’histoire le démontre, ces espoirs furent anéantis, pas plus tard qu’en 1933, quand Hitler a en effet succédé.

Les historiens doivent encore étudier à fond le sujet intéressant du neopaganisme au troisième Reich. Il est clair que de nombreux groupes neopaganiens aient alors existé, avec le mouvement de Ludendorff et le Mouvement de Foi Allemand de Jakob Wilhelm Hauer qui étaient les deux exemples les plus importants. Il s’avère également que le mouvement de Hauer était le plus populaire des deux, et il était sous le patronage de hauts fonctionnaires nazi et de nationalistes radicaux renommés. Les historiens, aussi bien que les Allemands de l’époque, ont souvent confondu les mouvements de Ludendorff et de Hauer, mais il y avait des différences substantielles entre eux. Le mouvement de Hauer a reconnu l’autorité du régime nazi, et le régime l’a assimilé plus rapidement qu’il a fait pour celui de Ludendorff. Il existait aussi concurrence significative entre Hauer et Ludendorff. Clairement, les historiens doivent étudier plus en détail ce chapitre inconnu dans l’histoire du troisième Reich, parce que nous savons peu au sujet de ceux qui ont suivi la croyance neopaganienne, pourquoi ils l’ont suivie, et comment le régime nazi cultiva et contrôla le neopaganisme.

L’apparition de l’idéologie anti-Chrétienne de Ludendorffs a mis en parallèle les difficultés que le christianisme faisait en Europe de l’après première guerre mondiale. La rhétorique anti-Chrétienne de Ludendorffs faisait penser aux divers mouvements anticléricaux qui ont périodiquement surgi en Europe. Le neopaganisme et la glorification du Peuple étaient également enracinés dans le mouvement romantique du dix-neuvième siècle. Dans ces deux héritages, Ludendorffs a combiné la longue tradition anticléricale dans l’histoire européenne avec la notion moderne du nationalisme raciste et chauvin.

Les contradictions sociales et politiques incorporées par Ludendorff se sont prouvé avantageuses pour le nazisme. Vers 1937, le NSDAP, la Wehrmacht, et, à un moindre degré, la société allemande ont accepté l’idéologie de Ludendorffs. Dans le régime et la Wehrmacht, il a eu les alliés tacites qui ont aidé à légitimer et propager la Deutsche Gotterkenntnis (la Réalisation Divine Allemande). Ceux qui ont sympathisé avec lui et son idéologie ont existé à tous les niveaux de la hiérarchie nazie. Bien qu’aujourd’hui il puisse être oublié, et bien que son monument commémoratif à Tutzing puisse être négligé, Erich Ludendorff était l’un des Allemands les plus importants du vingtième siècle.

Bien que l’anti-catholicisme de Ludendorff ait endommagé moins son mouvement en Allemagne du Nord protestante que dans celle du Sud catholique, il a néanmoins augmenté l’éclat et l’acceptabilité du parti NSDAP, qui, comparé au Tannenbergbund (Fédération de Tannenberg), est apparu aux nationalistes radicaux à travers l’Allemagne comme une alternative au mouvement de Ludendorffs, rationnelle, pragmatique, et saine. Il s’est embrouillé dans de nombreux procès lancés par les victimes fâchées de ses diatribes et a été souvent représenté par Walter Luetgebrune, un mandataire important de l’aile droite, qui a fait sa réputation défendant des membres du SA devant les tribunaux (Bruce Campbell, les Généraux du SA et l’Elévation de Nazisme (1998), 113.)

Néanmoins, la presse nazie a continué à défendre Ludendorff. Elle a fait bon accueil à la révélation de Ludendorff que les francs-maçons ont entouré l’Allemagne avec des ennemis, quoique les loges maçonniques, selon la presse nazie, aient été au milieu d’une lutte difficile pour se réhabiliter et pour regagner leur ancienne popularité en Allemagne. Le NSDAP lui-même a de temps en temps attaqué la franc-maçonnerie; pendant le troisième Reich, le parti accusa parfois des fonctionnaires d’appartenir à une loge quand il les soupçonnait de corruption. (Rapport bimensuel de juin/juillet 1934. Deutschland-Bericht der Sopade , Erster Jahrgang, Rapport Allemand de Sopade, Première Classe) (Frankfurt/Main: DeutschlandVerlag Petra Nettelbeck, Maison d’édition allemande Petra Nettelbeck 1980, 235)

Le journal Voelkischer Beobachter (l’Observateur Populaire) a également continué à annoncer la révélation de Ludendorffs sur les secrets maçonniques, avec son livre « Détruire la Franc-maçonnerie en Exposant ses Secrets ». (Voelkischer Beobachter, Octobre 23, 1929. BHStA, Sig Personen 2545)

En octobre 1928, quand le mot s’est répandu que le gouvernement nationaliste de Chiang Kai-shek à Nanjing avait invité Ludendorff à réorganiser l’armée chinoise, il a fait face à une mise en dérision considérable dans la presse. Un journal du Parti Central Catholique en Haute Silésie en conclut, avec une pointe d’ironie, que l’offre de Chiang était une grande occasion pour que Ludendorff devienne le chef de la « Horde Jaune ».( Volksstimme, octobre 17, 1928. BHStA, Sig Personen 2545).

Ludendorff et particulièrement son épouse ont écrit beaucoup de tractes anti-Buddhistes/Tibetains, par exemple « Europa den Asiatenpriestern? »(L’Europe, les prêtres asiatiques ?), indiquant qu’ils n’ont pas seulement voulu dire les prêtres de l’église catholique.

Un autre épisode se produit en janvier 1929. Quatre ans plus tôt, un escroc autrichien du nom de Tausand a cherchés des investisseurs à Munich pour son projet de fabrique d’or. Il est parvenu à arnaquer un bon nombre de gens, Ludendorff y compris selon la rumeur, bien que personne n’ait pu prouver l’allégation. Il est possible que Tausand, afin de bluffer les riches industriels, ait utilisé le nom de Ludendorfrs sans connaissance du général. « La presse de Munich, comme rapporté par le Libéral National Manchener Neueste Nachrichten (Le Nouveau Message Libéral National de Manchener), un papier sympathisant d’Hitler, comprit que Ludendorff était intéressé par la découverte de Tausand parce que l’alchimiste lui a promis de mettre de côté une partie des bénéfices pour des buts nationalistes ». Indépendamment de la véracité de l’accusation, sa détermination de démasquer la conspiration supranationale lui a fait un mal irréparable, non seulement parmi le public général allemand mais également parmi les nationalistes radicaux allemands.

If you want to enjoy some fun and excitement online, check out a website that offers slot machines online where you can win big!

En fait c’était cet intérêt de Ludendorff que Pauwels et Bergier, dans leur « Matin des Magiciens », ont utilisé comme excuse pour proclamer que les « Nazis » étaient intéressés par « l’alchimie » qui fut dans les projets de Tausand, cette ancienne promesse folle de fabrication d’or.

Pour les Ludendorffs, une toile de l’araignée de conspiration diabolique et de contre-conspiration a emmêlé l’Allemagne. Ils ont appelés Uberstaatliche Maechte (Puissances Au-dessus de l’Etat) ces figures ombragées et cabales sinistres. Pour les nationalistes allemands radicaux, ces explications forcées basées sur la notion de conspiration sans visage ont un sens; pour eux, l’histoire de l’Allemagne des années d’entre deux guerres a semblé inhumaine, confuse et arbitraire. Des développements économiques non consistants ont détruit l’économie allemande, et les forces sociales libérées par la Première Guerre Mondiale ont déstabilisé la société allemande.

La théorie de conspiration a inspiré l’ordre, a offert une explication, et a mis un visage humain sur des événements autrement confondants, aléatoires, indépendants, et impersonnels. Ludendorff était simplement un des nombreux théoriciens sur la conspiration de l’Allemagne d’entre deux guerres, et bien que quelques Allemands aient ri sous cape de ses imaginations sans fondement, il a aidé à alimenter le feu de la théorie de la conspiration avec ses publications largement répandues et les débats publics sur ses hypothèses bizarres qui suivirent. Les nationalistes allemands radicaux, indépendamment de leur allégeance politique, étaient d’accord avec l’esprit, si pas avec les détails, de ses accusations. Plus important encore, les Allemands se sont familiarisés avec ses tirades et extravagances.

Il est étonnant que l’Allemagne, un pays fortement instruit, ait accepté les imaginations paranoïdes des extrémistes, que ce soit les Gauchistes qui ont invectivé les industriels ou les Droitistes qui ont fustigé le communisme international. Cependant, comme l’a suggéré Hannah Arendt, la théorie de la conspiration dans les mouvements totalitaires a offert un sentiment de sécurité « aux individus isolés dans une société pulvérisée ». (Les Origines du Totalitarisme, de vol. 3, 1951, 49-61.)

Les Ludendorffs, craignant l’internationalisme, ont construit leur opposition à la coopération internationale en termes racistes, soulignant la conspiration supranationale. La collectivisation, qui selon eux était le résultat de l’internationalisme, a dilué le sang et la force des Allemands, les affaiblissant et les laissant vulnérables aux prédateurs étrangers. « Beaucoup de fois », écrivit Ludendorff, « j’ai prouvé que la caste sacerdotale vole le peuple de leur unicité physique et spirituelle, change l’humanité en bouillie par l’intermariage entre races et la religion globale, ou par la religion transforme la société en fourmilière collective affairée, occupée et malgré tout religieuse ». (Erich Ludendorff, « Auch asiatische Priester kasten erstreben Kollektivierung von Menschen und VoeIkern » Ainsi s’efforce la Caste des Prêtres Asiatiques à la Collecte des êtres humains, dans « Asiatenpriestern », Prêtres Asiatiques, 9.)

Débuts d’action

Les « membres d’Aufbau » décrits dans la première partie, ont porté une série d’assassinats de haut rang, dans la République de Weimar, aidant à établir la terreur en tant que moyens de pression politique dans l’obscurité complète. Le 28 Mars 1922, Shabelskii-Bork, qui avait transporté les Protocoles des Aînés de Zion d’Ukraine en Allemagne, ainsi que son camarade Sergel Taboritskii ont voyagé de Munich à Berlin avec l’intention d’assassiner Pavel Miliukov, le chef des démocrates constitutionnels.

Plus tard en juin 1921, autour de la même période, la prétendue « Organisation C » a surgi en tant que Congrès Monarchique (Aufbau) de Bad Reichenhall , et est devenue infâme pour ses assassinats manqués et réussis de chefs gauchistes, souvent juifs, durant les premières années de la République de Weimar. Le Parti Socialiste National, sur lequel Hitler a exercé un contrôle dictatorial à partir de juillet 1921 et après, ainsi que l’Organisation C, ont lutté pour s’influencer l’un l’autre. Hitler a communiqué régulièrement avec l’Organisation C et a enrôlé au NSDAP autant de ses sympathisants qu’il le pouvait.

Les chefs d’Aufbau et le Général Ludendorff se sont réunis au milieu d’avril 1922 et ont également accepté d’établir sous leur conduite un service d’intelligence anti-bolchevique, de sorte que Ludendorff et ses alliés, y compris Hitler, aient une source fiable d’information sur les événements dans l’Union Soviétique. Ils mirent à disposition de l’argent pour cet intelligence service, du nom de code « Projet S ».

L’opération Hess

Depuis début 2003, la preuve que l’Angleterre a en fait voulue que l’Allemagne attaquât la Russie a également été publiée.

Le vol solo de Hess vers l’Ecosse en mai 1941, un mois avant que l’Allemagne n’ait attaqué l’Union Soviétique, n’a pas été décidé dans l’inspiration du moment mais était le résultat d’une opération secrète conçue par le personnel des opérations stratégiques de la Grande-Bretagne, destiné à faire croire à Hitler que la paix pourrait être faite dans l’ouest, et que les Allemands pourraient affronter les Soviétiques sans devoir s’inquiéter de leur flanc occidental. En fait il y a eu de nombreux contacts, principalement en Espagne et en Suisse (neutres), entre les représentants britanniques, les politiciens allemands et les intellectuels concernés.

L’opération secrète britannique fut assez efficace pour obtenir de Hitler qu’il continue ses préparations pour la guerre contre l’Union Soviétique et pour dépressuriser ainsi la Grande-Bretagne. Dans quelle mesure les Anglais ont activement encouragé les Allemands dans leurs plans, ou s’ils sont vraiment allés jusqu’à promettre un appui, rien ne peut pas l’assurer à l’heure actuelle. Quoique certains dossiers anglais existent toujours et semblent être enfermés pour encore une douzaine années environ.

Martin Allen, dans son livre « The Hitler/Hess Deception » de 2003, décrit le manque apparent de scrupule du gouvernement britannique, qui a monté les deux dictatures l’une contre l’autre. Et suggère que Churchill ait joué un double jeu en tenant les Soviétiques au courant, et en assurant l’aide du futur allié.

Aux vues des révélations de Christopher Andrew et Vasili Mitrokhin, indépendamment de qui, Staline ou Hitler, gagneraient par la suite cette confrontation, la seule chose qui était sûre, même en 1941, est qu’une telle guerre provoquerait la fin de la liberté pour la plupart des états encore indépendants en Europe Centrale et de l’Est. Il faut ajouter à cela que les Allemands ont découvert, en 1943, les tombes de milliers d’officiers polonais assassinés par les Soviétiques à Katyn, deux ans de plus tôt. Cependant entre temps, il était trop tard, les puissances occidentales préféraient ne pas regarder de trop près les implications, et ont choisi d’abandonner ces pays aux Soviétiques le demi-siècle suivant


Du Triangle au Pentagramme (From Triangle to Pentagramme)

Posted on: January 7th, 2007 by
Comments Disabled

La Thèse de la Conspiration déjà développée en réaction à la Renaissance et à la Révolution Française, qui ont placé la liberté et les Lumières à l’avant-plan, a eu d’abord un rôle d’éducation civil et a été remplacée de plus en plus, après 1917, par la présentation d’une conspiration judéo-communiste.
Friedrich Wichtl en 1921 essaya d’abord de faire le lien entre la thèse traditionnelle et moderne avec son ouvrage Freimaurerei, Zionismus, Kommunismus, Spartakismus, Bolschewismus (Franc-Maçon,Sionisme, Communisme, Spartakisme, Bolchevisme). Il y accuse les Juifs d’avoir comploté contre l’Allemagne au cours de la guerre mondiale et d’avoir ruiné le pacte de paix à l’aide des Franc-maçons. Wichtl a conçu dès lors une relation entre le fondateur de l’Ordre des Lumières du Nord « Spartacus », le professeur citoyen Adam Weishaupt, et les spartakistes Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg et au juif Axelrod.
Le commérage de beaucoup de Voelkischer et Himmlers de l’existence d’un « bolchevisme dirigé par des judéo-franc-maçonniques » n’a pas manqué, surtout que les franc-maçons, peu considérable avant la Révolution de Russie, ne représentent pas encore un facteur révolutionnaire.
Annie Homer a mis sur le même plan l’étoile de David et l’étoile Soviétique en tant que conspirateurs démoniaques mondiaux, qui ont camouflé leur nationalité juive en internationalité.
Dans des Etats-Unis, le père de la radio-diffusion Charles Coughlin répand la conviction de 1933 qu’entre l’Eglise et le communisme règne une « guerre pour la survie » (war unto death).
Sous un renvoi des présidents de la « Fédération des Combattants de Dieu », Emeljan Jaroslawski, qui n’a pas par ailleurs été étiqueté en tant que juif, a constitué Jakob Noetges, cet ordre de bataille: « Rome contre Moscou! C’est le Christ contre Satan. » Et, emphatique, il a appelé: « notre peuple avec femmes et enfants » à soulever « l’orage spirituel pour le catholicisme contre le communisme, à une victoire et à un décès! ».
L’ambassadeur allemand à la chaise honoraire, Ernst von Welzsaecker, a énoncé dans son livre publié en automne 1943 à Berlin: « L’hostilité au bolchevisme est actuellement la plus sure des politiques étrangères du Vatican ». Et de plus: « Ceux qui aident à combattre le bolchevisme, amènent la guérison ».
Ceci explique qu’Hitler, dans sa peur des cercles d’influences bolcheviques, n’a des alliés passifs avec tous les autres différentes politiques et philosophies qu’en Allemagne,.
Ainsi Clemens Graf Galen, reconnu comme opposant au NS et au pieu juif charitable, en temps qu’évêque de Munich, prend position contre « le fléau du bolchevisme » dans une lettre du 14 septembre 1941 et justifia ainsi la guerre contre l’Union Soviétique par une raison morale.
L’émergence de la formule de haine « Juif bolchevique » joua un rôle crucial dans la peur.
Ce raisonnement établit une image de l’ennemi complexe, dont les motifs et éléments doivent être déterminés avec prudence.
Concernant la situation en 17/18, cette estimation passa parfaitement dans les faits. Les diplomates français et anglais voyaient l’Europe Centrale de 1919/1920 sérieusement menacée par le bolchevisme et prirent des mesures énergiques pour répandre l’avertissement sur la Hongrie, financée par Moscou. La France aida aussi la Pologne en 1920 à se défendre contre l’avancée de l’Armée Rouge en déléguant des conseillers militaires.
De Moïse à Lenin
Le français Ambroise Got énonça dans son livre La Terreur en Bavière, publié à Paris en 1922, que la Bavière est devenue un « fourneau virulent de l’antisémitisme ». Des immigrants russes, comme l’architecte russo-allemand Alfred Rosenberg, ont contribué largement à ce que, dans la tête d’Hitler, puisse se déterminer la croyance en une dictature supposée comme « le pouvoir temporaire juif ». Hitler croyait alors devoir assurer : « Nous ne nous pouvons pas être égorgés par le judaïsme des Gurgel sans nous défendre. » (Ernst Nolte: Historische Existenz (Existence Historique) Munich 1998, S. 554.)
Dans son ouvrage de 1924 publié plus tard, Le Bolchévisme de Moïse à Lenin – dialogue entre Adolf Hitler et moi, Eckart a écrit que Moïse a déjà – échoué – dans la tentative de saisir le pouvoir en Egypte. Sous le couvert du Christianisme, les juifs auraient alors frappé le royaume romain d’un « impact fatal », de même que la Russie plus tard, pour laquelle ils se sont servis des phrases bien sonnantes « liberté, égalité et fraternité ».
En ce qui concerne l’antisémitisme, il est nécessaire de différencier entre l’Anti-judaïsme chrétien et l’antisémitisme politique moderne. L’envergure de sa Judéophobie va d’un antisémitisme modéré de salon à l’antisémitisme de destruction.
Au groupe parlementaire, une fraction des juifs pour le socialisme et communisme a alarmé d’innombrables chrétiens et civils dans le monde entier, qui ont vu un christianisme, l’Eglise, les libertés civiles et leur propriété menacés par la meurtrière lutte des classes et l’« athéisme martial » des bolcheviques, et laissèrent faire les anti-juifs.
Winston Churchill en faisait partie. Il était inquiet sur le rôle des « juifs internationaux et généralement athées dans la montée du bolchevisme », comme il formulait déjà en février 1920 dans son article Zionism versus Bolsbevism (Sionisme contre Bolchevisme).
L’inquiétude mondiale sur le défi bolchevique a livré de la matière pour des théories. Ainsi à Londres, l’hebdomadaire Catholic Herald a publié sur ce sujet, les 2 et 28 octobre ainsi que le 4 novembre 1933, une série d’articles qu’écrivit la scientifique Annie Homer et ainsi que dans une publication distincte Judaism and Bolshevism (Le Judaïsme et le Bolchevisme) en 1934.
Le premier ministre des relations extérieures d’Hitler, Konstantin von Neurath, a énoncé en 1946 à Nuremberg, qu’il s’efforça dans les débuts à absorber l’anticommunisme d’Hitler. Ce dernier le rejeta avec l’argument que l’anticommunisme est « lien essentiel qui uni le parti ».
Sa « vision secrète » a toutefois été maintenue dissimulée en raison du massacre du peuple juif.
De Georg Schott publia, en 1924 à Munich, « Le Livre du Peuple d’Hitler », et parla « d’une révolution judiéo-marxiste », et cita le discours de défense d’Hitler devant la cour, d’après lequel « l’avenir de l’Allemagne » appelle « … la destruction du marxisme ». On spécule sur ce sujet dans ce livre, aussi invoqué par Le Juif International d’Henry Ford et les Secrets des Ainés de Zion, ce qui peut ressembler à la « solution finale de la question juive » de « A. H. ». Sur ce « processus », « les rumeurs les plus aventureuses et probablement incroyables sont en circulation » (Georg Schott: Le Livre du Peuple d’Hitler. Munich 1924, P. 175).
Le consultant juridique du tribunal criminel de guerre de Nurenberg, Reinhard Maurach, a souligné que la « théorie des combinaisons », qui fusionne « le juif avec le problème bolchevique », appartenait à l’équipement standard de la doctrine du NS. On ne peut pas douter que le nazisme, dans son ampleur la plus large, a réussi à convaincre une majorité écrasante du peuple allemand qu’une identité de bolcheviste-juif était présente, et qu’à court terme, allait suivre une conspiration.